Bassum - BASSUM · Zwei Realschüler der Bassumer Lukas-Schule belegten beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ den zweiten Platz. „Als der dritte Preis bereits an andere vergeben war, wussten wir, wir haben etwas ganz Tolles geschafft“, beschreiben Mareile Schoop und Frederik Prunsche ihre Gefühle bei der Preisvergabe in Hannover am Freitag.

Stolz präsentieren die beiden Realschüler Mareile und Frederik ihre Forschungsarbeit.
Ausgezeichnet wurde ihre Forschungsarbeit „Vom Käseblatt zum Isolationsstoff – Warum wärmt Zeitung?“
Zusätzlich erhielten sie den Sonderpreis „Umwelt und Naturschutz“, da sich das Thema ihrer Arbeit mit Recycling und Nachhaltigkeit beschäftigte. Es gab 75 Euro.
Die beiden Schüler hatten sich gefragt, warum sich Obdachlose beim Übernachten im Freien mit Zeitungspapier zudecken und zu dieser Frage ihre erste Versuchsanordnung entwickelt.
Die Jury des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ hob besonders die sorgfältige wissenschaftliche Vorgehensweise der beiden Jungphysiker hervor.
Die beiden Preisträger hatten sich zusammen mit anderen in einer Arbeitsgruppe am Nachmittag über ein halbes Jahr mit ihrer Forschungsarbeit befasst. Fachlehrerin Gundula Balkenhol ist stolz über das gute Abschneiden ihrer Gruppe, denn auch die nicht ausgezeichneten Forschungsarbeiten lagen im oberen Drittel der Bewertungen. „Im naturwissenschaftlich-technischen Wahlpflichtunterricht führen wir die Schüler in diese forschende und entwickelnde Arbeitsweise ein. Die Laudatio der Jury freut mich sehr. Mit ihrer selbstständigen Forschungsarbeit haben die Schüler tatsächlich ihr nachhaltig erworbenes Wissen erfolgreich angewendet und unter Beweis gestellt“, sagte Balkenhol.
Mit in Hannover waren auch Jule Ruster, Julia Scherf und Tomke Luitjens. Ihre Arbeit in Biologie untersucht, wie Zimmerpflanzen mit Trockenheit zurechtkommen.
Marc Reetz und Niklas Mock, die beiden Sechstklässler (Gymnasium und Realschule), hatten sich im Bereich Technik beworben. Marc forschte zum „Head up Display“, einem System, mit dem man Lichtstrahlen so bündelt, dass man ein Bild direkt auf eine normale Glasscheibe projizieren kann. Niklas baute und programmierte „Das Auto der Zukunft“, ein Automodell, dessen Motorleistung durch verschiedenfarbigen Untergrund gesteuert wird, das heißt, ein fahrendes Auto kann beispielsweise durch einen roten Fahrbahnabschnitt automatisch abgebremst werden.
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