Ringmar - André Bartels, neuer Ortsvorsteher in Ringmar, nimmt seinen Job ernst. Am vergangenen Freitag hatte er die Einwohner der kleinen Ortschaft eingeladen, mit ihm über die Zukunft Ringmars zu sprechen. Bartels ließ sich über Sorgen und Nöte informieren und erläuterte anstehende Projekte. Seine erste „Amtshandlung“ an diesem Abend sorgte für Zuspruch unter den 60 Anwesenden: „Die erste Runde geht auf mich.“
Nachdem der Straßenausbau im vergangenen Jahr zu erheblichen Protesten geführt hatte, wir berichteten, scheinen sich die meisten Anlieger inzwischen mit dem Bau arrangiert zu haben. Nennenswerte Probleme gibt es nicht, allerdings missfallen die installierten Ausweichbuchten. Diese seien als solche nicht klar zu erkennen, hieß es. Ein Autofahrer hätte bereits sein Fahrzeug daran beschädigt. Bartels dazu: „Diese Buchten sind bewusst gesetzt, um Raser auszubremsen. Aussage der Verwaltung: Sie werden bleiben.“
Neues gibt es zum Thema Windkraft. Wie bereits berichtet, ist geplant, westlich der L 776 ein Sondergebiet Wind auszuweisen, das auch Klein Ringmar betreffen könnte. Die Stadt wird voraussichtlich im März ein Planverfahren einleiten. Um die Anwohner bereits vorab zu informieren, haben die Antragsteller die Anwohner für den 20. Januar zu einem Treffen in den Dorfkrug eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr. Bartels forderte die Anwesenden auf, an diesem Treffen teilzunehmen und bat um eine Aussage, ob die Ringmarer für oder gegen ein solches Vorhaben sind. Tenor: Gegen Windkraft sei nichts einzuwenden, solange die Räder einen ausreichenden Abstand zur vorhandenen Bebauung einhalten.
Da die städtische Weihnachtsfeier für Senioren aus Ringmar im vergangenen Jahr nur mäßig besucht war, wurde angeregt, stattdessen eine Feier für alle zu veranstalten. Die Idee kam gut an, spontan sagten einige der Anwesenden zu, dafür zu sorgen, dass die Altenheimbewohner sicher hin und zurück gebracht werden.
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