Bassum - Marco Appel, Bauingenieur der Bassumer Stadtverwaltung, erarbeitet derzeit ein Gebäudemanagement für die Liegenschaften der Stadt Bassum – immerhin 60 an der Zahl. Ganz oben auf der Liste stehen die Gebäude, die am meisten Energie verbrauchen.
Im Frühjahr wird die Verwaltung die Prioritätenliste der Politik vorstellen. Die Ausarbeitung macht Aussagen über den Ist-Zustand, über notwendige Maßnahmen und über die Kosten einer energetischen Sanierung. Die Liste ist zwar noch nicht ganz fertig, dennoch weiß der Bauingenieur bereits jetzt, dass das Hallenbad ganz oben steht, ebenso die älteren Grundschulen der Stadt in Bramstedt, Neubruchhausen und Nordwohlde.
Das Bad erhält eine hochdämmende Fassade, eine dreigliedrige Scheibenverglasung mit thermisch getrennten Rahmenprofilen sowie eine Dachdämmung. „Wir erwarten, dass wir die aktuelle Energieeinsparverordnung für den Primärenergiebedarf des Hallenbades um 21,8 Prozent unterschreiten“, ist Bäker stolz. Für ein Bad von 1978 sei dies hervorragend.
Sobald auch der Rat positiv entschieden hat, werden die Aufträge vergeben. Mit der Fertigstellung rechnet Bäker rechtzeitig zur Badesaison im Herbst.
Auf diesen Erfolgen dürfe sich die Stadt allerdings nicht ausruhen. „Weitere Schritte werden folgen müssen“, ist Bäker überzeugt und nennt unter anderem die Fassadensanierung der Lukas-Schule und der Sporthalle sowie eine energetische Sanierung der Grundschulen. Schließlich habe man beschlossen, als Stadt eine Vorbildfunktion ausüben zu wollen, und entschieden, die Anstrengungen für den Klimaschutz zu verstärken, mit dem Ziel, den Energieverbrauch und damit auch die Co2-Emission zu reduzieren. · al
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