Bremen - Die Pläne für den Ausbau des Bremer Straßenbahnnetzes werden modifiziert. Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne) will zwischen Georg-Bitter-Trasse und Julius-Brecht-Allee Gleise verlegen lassen – und damit Hastedt, Peterswerder und Steintor mit der Vahr und Osterholz verknüpfen, die Straßenbahnlinien 2 und 10 mit der Linie 1 verbinden.

Straßenbahnen prägen das Stadtbild. Und das Gleisnetz soll weiter ausgebaut werden. ·
Die 1,9 Kilometer lange Querverbindung wird mit rund 29 Millionen Euro veranschlagt. Der Bund soll als Geldgeber angezapft werden, Fördergeld von 13 Millionen Euro wird angestrebt.
Vom Tisch sind hingegen Pläne, die Linie 2 und 10 über die Osterholzer Heerstraße in Richtung Landesgrenze und Weserpark zu verlängern. Die Kosten für die Trassen sind laut Verkehrsressort seit Planungsbeginn im Jahr 2005 von 24 auf rund 60 Millionen Euro emporgeschnellt. Außerdem werde die Osterholzer Feldmark nicht, wie einst ebenfalls geplant, bebaut. Und so rechne sich die Verlängerung gen Osten einfach nicht.
Das neue Teilstück zwischen der Vahr und Hastedt ist noch Zukunftsmusik. Ein Baubeginn im Jahr 2016 wird angepeilt. Die Pläne werden der Deputation in Kürze vorgestellt. Und auch mit dem Bund wird das Gespräch gesucht. Ziel sei es, die Mittel auf das neue Projekt umzuleiten.
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