Bremen - Von Thomas Kuzaj · Bergsteiger: „Wochenlanges Leben in einer Welt aus Schnee und Eis.“ So beschreibt der Bremer Extrem alpinist und Hörfunkjournalist Folkert Lenz den Aufenthalt in einer Gegend, die gewiss nicht jedermanns Sache ist.

© Foto: Lenz
Aufbruch von Lager 1 – die deutschen Bergsteiger an der „Shisha Pangma“ in Tibet. Zwei Stunden vor dem Gipfel mussten sie schließlich umkehren. ·
Nein, es ist nicht der hiesige Winter gemeint. Sechs deutsche Alpinisten, unter ihnen der Bremer, gingen in Eigenregie den niedrigsten der 14 Achttausender an – die „Shisha Pangma“ in Tibet.
Ein Vergnügen für Liebhaber und Spezialisten. „Jeder Meter nach oben muss der menschenfeindlichen Umgebung abgerungen werden“, sagt Lenz.
Was aus dem ambitionierten Gipfelsturm wurde, beschreibt der Bremer nun in seiner neuen Audiovisionsshow. Lenz präsentiert sie heute, Mittwoch, beim Alpenverein Bremen – Ort der Premiere ist kein Berg, sondern der Saal der Handwerkskammer (Ansgaritorstraße 24, Ecke Hutfilterstraße). Beginn: 19 Uhr.
Zu sehen und zu hören gibt es den Bericht über ein echtes Abenteuer. Lenz: „Nicht enden wollende Höhenwinde und Schneestürme machen die Besteigung zur Tortur. Am Ende ist das deutsche Team das letzte am Berg. Allein auf einen Achttausender? Ein Traum könnte wahr werden.“ Doch hüfttiefer Neuschnee verhindert schließlich den Erfolg. Lenz: „Die Umkehr auf 7 800 Meter: ein bitterer Entschluss! Aber nur der Abstieg bringt die Rettung vor dem nächsten Orkan.“ Nach Wochen harter Arbeit scheitert das Team nur zwei Stunden vor dem Ziel – sprich: vor dem Gipfel – im Höhenorkan.
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.