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Sportboote in Dreierpacks

„Maritime Woche“ vom 17. bis 25. September: Viele Schiffe, viele Vorträge

Sportboote in Dreierpacks

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Bremen - Von Jörg EsserDie „Maritime Woche“ ist neun Tage lang. Jedenfalls in Bremen. Von Sonnabend, 17. September, bis Sonntag, 25. September, servieren die Einzelhändlervereinigung City-Initiative und die Hafengesellschaft Bremenports ein prall gefülltes Programm voller Schiffe und sonstiger maritimer Highlights.

Die Marina an der Schlachte: Rund 2 000 Übernachtungs- und 330 Tagesgäste legen hier pro Jahr an. Zum Abschlusswochenende der „Maritimen Woche“ werden rund 70 Sportboote erwartet. Die sollen dann in Dreierpacks festmachen, heißt es. ·

Die Marina an der Schlachte: Rund 2 000 Übernachtungs- und 330 Tagesgäste legen hier pro Jahr an. Zum Abschlusswochenende der „Maritimen Woche“ werden rund 70 Sportboote erwartet. Die sollen dann in Dreierpacks festmachen, heißt es. ·

„Wir wollen das Maritime erlebbar machen“, sagt Jan-Peter Halves, Geschäftsführer der City-Initiative. Und so stehen unter anderem populärwissenschaftliche Fachvorträge, kostenlose Stadtführungen, diverse Firmenbesichtigungen und „Shanty-lastige“ Musikveranstaltungen auf dem Programm. Maritimer Markt, Lampionfahrt und große Schiffsparade krönen am 24. und 25. September die „Maritime Woche“. Die neuntägige Veranstaltung kostet laut Halves 200 000 Euro. Eine Hälfte zahlt die EU aus den Töpfen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, für die andere „greifen viele Bremer Hände ineinander“.

Den Auftakt zur Festwoche bildet am Sonnabend, 17. September, ab 11 Uhr der „Schlachte-Drachenboot-Cup“. Die Strecke auf der Weser zwischen der Wilhelm-Kaisen- und Teerhofbrücke garantiert spannende Rennen, heißt es. Die Finals beginnen um 14 Uhr. Von Montag, 19. September, bis Freitag, 23. September, folgen jeweils um 18 und um 20 Uhr im Haus der Wissenschaft an der Sandstraße 4 sowie an Bord der MS „Friedrich“ 20 Vorträge zu maritimen Themen. Die Palette reicht von „Der neue Panamakanal“ und „Fischfang heute“ über die „Deutsche Handelsflotte“ bis zu „Luxus-Kreuzfahrten in der Kaiserzeit“ und „Dinoflagellaten im Ozean“.

Schließlich öffnet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ihr Betriebsgelände an der Werderstraße (montags bis donnerstags, jeweils um 14 Uhr). Auch zwei Besichtungstouren am Hastedter Weserwehr (Montag, 10 Uhr, Mittwoch, 14 Uhr) stehen im „Bordbuch“ der „Maritimen Woche“.

Fischbrötchen, maritimen Schmuck und Seemannsgarn verspricht der maritime Markt am 24. und 25. September jeweils von 10 bis 18 Uhr an der Schlachte-Promenade. Am Sonnabend, 24. September, wartet auf die Seefahrtfans ein „romantischer Höhepunkt“, sagt Halves. Um 20 Uhr legen bis zu 100 Sportboote zur Lampionfahrt ab. Anschließend wird ein Höhenfeuerwerk gezündet.

Eine große Schiffsparade soll am Sonntag, 25. September, ab 12 Uhr jede Menge Schaulustige ans Weserufer locken. 100 Sportboote und zehn Berufsschiffe werden erwartet. Das bedeutet auch für den Landesverband Motorbootsport Bremen (LMB) eine logistische Herausforderung. Der LMB betreibt die Marina mit ihrem 120 Meter langen Anleger an der Schlachte. Wo sonst am Tag bis zu zehn Schiffe liegen, werden am letzten Septemberwochenende die Sportboote in „Dreierpacks“ festmachen, sagt der LMB-Vorsitzende Harald Krokat.

Das gesamte Programm der „Maritimen Woche“ ist im Internet zu finden unter

http://www.maritimewoche.de

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