307.09.09|Bremen|Bremen|
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Bremen - Von Ilka Langkowski„Wir wollen einen musikalischen Nährboden für viele, viele Spenden schaffen“, kündigten Jazz-Pianist Joja Wendt und Bürger Lars Dietrich ihr Benefiz-Ziel für die Unicef-Gala am Sonnabend an. Das Ziel war nach einem glamourösen Abend im Park Hotel erreicht.

Verona Pooth moderierte die Unicef-Gala im Park Hotel.Fotos: Bahlo
Zu den Höhepunkten des Programms zählte nicht nur das unglaublich tief geschnittene Dekolleté der Moderatorin Verona Pooth, die neben Marcus Rudolph durch das Programm führte, sondern vor allem die künstlerische Leistung. Etwa die von der US-amerikanischen Sängerin Marla Glen, die in Anzug und Hut mit ihrer rauchigen Stimme den Saal fesselte. Oder die Darbietungen von Stimmenimitator Christian Korten, Kabarettist Hans Werner Olm, Pianist Mr. Wonderful, dem Jazzer Prince Alec und der Sängerin Emilia. Mit der Erstbesetzung des Musicals „Elisabeth“ und dem Glücksexperten Eckart von Hirschhausen löste der Abend immer neue Begeisterung aus.
Nach dem Empfang im Kuppelsaal – bei Pianomusik, Kaminfeuer und Ausblick auf die Fontäne des Hollersees – begaben sich die Gäste an die prächtig eingedeckten Gala-Tische im Grünen Saal. Unter ihnen waren Schlagerlegende Ricky Shayne, Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), Bremens „Tatort“-Kommissarin Sabine Postel, „Lindenstraßen“-Urgestein Marie-Luise Marjan und Starkoch Horst Lichter.
Dirk Bielefeldt warb als Polizist „Herr Holm“ für seine Kundenkarte „Poku-Card 50“, mit der es Bußgelder schon zum „halben Preis“ gibt. Am Tisch von Franjo Pooth nahm er Veronas Manager Alain Midzic aufs Korn. Fernsehkoch Lichter genoss das Festessen zu einem guten Zweck und Big-Band-Musiker Tom Gaebel entspannte sich bei der Gelegenheit, selbst einmal als Gast eine Gala besuchen zu dürfen. Musikmanagerin Anja Lukas eder aus der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ sieht die Prominenten bei der Werbung für Wohltätigkeitszwecke in der Pflicht: „Wer bekannt ist, kann manchmal schon mit wenig Einsatz sehr viel erreichen.“ Der sozial engagierte Schauspieler Rolf Zacher wollte genau aus diesem Grund einmal berühmt werden: „Etwas zu bewegen, macht mich glücklich!“ Roberto Blanco kann zwar kaum noch zählen, wie viele Gala-Abende er erlebt hat, weiß aber dennoch seinen Besuch auf den Punkt zu bringen: „Man muss all denen helfen, die helfen.“
Die Kinderhilfsorganisation Unicef zählt zu denen, die helfen. Sie unterstützt beispielsweise unter dem Namen „Schulen für Afrika“ Schulprojekte im Süden des schwarzen Kontinents. Über zwei Millionen Kinder konnte so der Besuch einer Schule ermöglicht werden. „Stellen sie sich vor“, sagte Verona Pooth, „trotzdem bleibt noch jedes dritte Kind in Südafrika ohne Schulbildung.“ Daran sollte der Abend etwas ändern. Dass eine bessere Verteilung des Glücks möglich ist, weiß Glücksexperte und Kabarettist von Hirschhausen. Für ihn erfüllte die Gala gleich zwei Formen der Glücksmaximierung. Zum einen erfülle es Menschen mit Glück, anderen Gutes zu tun, und zum anderen könne man dort mit Geld besonders viel Glück erzeugen, wo Geld besonders knapp ist. Mit der Spendensumme von annähernd 40 000 Euro fand der Abend einen glückreichen Abschluss.

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.
Facebook 'Like Box' wird geladen...


