308.07.10|Bremen
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Bremen - Von Elisabeth Gnuschke · Es ist eines der Aushängeschilder der „Havenwelten“ und damit Bremerhavens: das im August 2005 eröffnete Auswandererhaus. Im Jahr tauchen etwa 200 000 Besucher in den Weg der Millionen von Menschen ein, die einst über die Seestadt mit Schiffen in die „Neue Welt“, nach Amerika, übersetzten. Jetzt soll das erfolgreiche Haus erweitert werden.

Eine Besucherin im Auswandererhaus im Bereich des nachempfundenen Ellis Island, wo die Auswanderer einst nach ihrer Überfahrt von Bremerhaven aus ankamen.
4,5 Millionen Euro sind dafür nach Angaben von Direktorin Dr. Simone Eick eingeplant. Gestern kam die gute Nachricht aus Berlin: Ein alter Bremer, Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), teilte mit, dass sich der Bund an den Kosten des Erweiterungsbaus beteiligen wird. Zwei Millionen Euro sind im gerade beschlossenen Haushalt 2011 dafür vorgesehen. Eick freute sich riesig. „Damit ist ein erster Schritt Richtung Ausbau getan“, sagte sie gegenüber unserer Zeitung. Die Betreibergesellschaft will 500 000 Euro geben. Offen ist noch der erhoffte Beitrag Bremerhavens und des Landes Bremen von zwei Millionen Euro.
Neumann ließ keinen Zweifel an seinem positiven Einfluss auf die Entscheidung: „Mir ist es gelungen, trotz massiver genereller Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt für die nächsten Jahre eine finanzielle Beteiligung des Bundes beim Bremerhavener Projekt durchzusetzen.“ In der Regel beteilige sich der Bund beim Bau-
Die Erweiterungsfläche beträgt 1 000, die Umbaufläche 500 Quadratmeter. Mit dem Anbau soll den Besuchern ein Einblick in das Leben der Auswanderer nach dem Eintreffen in der „Neuen Welt“ ermöglicht werden. Die Vorstellungen dazu sind schon recht konkret. „Wir könnten zeigen, wie Auswanderer in der Prärie ankommen und dort eine Farm aufbauen“, so Eick. Das Leben in der Fremde sei für die Auswanderer meistens sehr hart gewesen, viele hätten anfangs in Erdlöchern gelebt. Auch das ließe sich darstellen. Oder die Delikatessenläden, die gerade Deutsche in den 50er Jahren gern in Amerika geführt hätten. Sprache und Arbeit seien weitere Themen der Integration – „wie heute“.
An Ideen mangelt es der umtriebigen Direktorin und ihrem Team nicht. Geplant sind zudem zusätzliche Veranstaltungs-
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