„Die dreisten Drei“ haben für mich eine ganz klare Zielgruppe: Abends/nachts, nach ein paar Bier/Schnäpsen/Esspapier, wenn man langsam anfängt zu dämmern, wenn man weiß, dass man los muss, sich aber nicht aufraffen kann.

Philipp Schockenhoff aus Wietzen
Und weil nichts anderes mehr kommt, schaltet man auf Sat.1 und lässt „Die dreisten Drei“ laufen. Ich weigere mich zu glauben, dass es viele Menschen gibt, die diese Sendung gucken. Jetzt haben die Verantwortlichen ihre tollen Komödianten mal wieder ausgetauscht und behaupten, nun wäre alles noch viel krasser. Bullshit, sage ich. Ich denke, die lustigen Menschen haben ihre Chance genutzt und sind so schnell wie möglich abgehauen.
Naja, Mirja Boes hatte zumindest mal eine eigene Sketchshow: „Ich bin boes“, und Ralf Schmitz scheint ja auch nicht schlecht alleine zu verdienen. Jedenfalls bleibt die Sendung ihrem Konzept treu: Eine oberflächlich hübsche Tussi, ein kleiner Hyperaktiver und – tadaa, Comedygold bereit halten! – ein Dicker. Natürlich alles Top- Leute... Hyperaktiver Typ: Mirco Nontschew, früher mal ein Riesentalent bei „RTL Samstagnacht“, bekam seine eigene Sendung und verschwand dann aus meinem Blickfeld.
Philipp Schockenhoff aus Wietzen
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