„Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles“, ließ Goethe in seinem Faust das Gretchen jammern. Aber das ist vorbei, diagnostizieren die Kabarettisten: „Versuche mal einer in Leipzig, seine Hartz-IV-Bezüge in Goldbarren anzulegen! Das wird schwierig. Schwerreiche Leipziger haben inzwischen so viel Gold zuhause, dass sie damit die USA aus der chinesischen Schuldenfalle rauskaufen könnten. Für den Normal-Leipziger bleibt nur das schnöde Geld und das ist, erstens, immer zu wenig und, zweitens, häufig alle.“
Aber die Pfeffermühle-Macher wollen nicht klagen: „Der Gedanke ans Geld beherrscht die Deutsche Republik von Sonnenauf- bis -untergang. Doch zur Nacht spielen die Computer verrückt und verschieben Milliarden. Da spielt, wie auch im Bundestag, eine Null mehr oder weniger keine Rolle mehr. Wenn wir morgen aufwachen, ist Griechenland entweder schon gerettet oder verraten und verkauft.“
Tickets im freien Verkauf für diese Veranstaltung gibt es, soweit noch vorhanden, an der Abendkasse für 23 bis 25 Euro. Im Vorverkauf bei der Tourist-Information der Stadt und Verdener Aller-Zeitung sind Karten für 18 bis 20 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr erhältlich.
















