Neue Adresse für Lebenshilfe Rotenburg-Verden

Ein wichtiger Schritt

Freuten sich über die neue Einrichtung der Lebenshilfe (v.l.): Hans-Joachim Hopfe, Kerstin Wilmer, Dr. Marc Brockmann und Bernd Dannheisig. - Foto: Niemann

Verden - Die Kontakt- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Rotenburg-Verden hat eine neue Adresse: Ab sofort sind die Geschäftsräume in der Georgstraße 4 untergebracht. Jetzt wurde die offizielle Eröffnung des neuen Domizils mit vielen geladenen Gästen gefeiert und daran anschließend konnten ionteressierte Bürger die Räumlichkeiten auch beim „Tag der offenen Tür“ besichtigen.

Das Leben mit einer Beeinträchtigung ist oft kompliziert. Vieles, was für andere Menschen einfach ist, bedeutet für behinderte Menschen eine große Herausforderung. Und unentwegt tauchen Fragen auf oder müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden. Das gilt nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern gleichermaßen für deren Angehörige. Für sie alle ist die Kontakt- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Rotenburg Verden die richtige Adresse, die fachkundig und unbürokratisch berät.

Auf diese Bedeutung ging auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Dr. Marc Brockmann in seiner Ansprache ein und betonte zugleich mit Nachdruck, dass mit der Entscheidung für das neue Domizil das Richtige angestoßen worden sei. „Wir haben uns am Anfang mit diesem Projekt ja ein bisschen schwer getan und wussten nicht so genau, wohin die Reise geht“, gab Brockmann zu, als er die Phase vom Kauf der Immobilie im Jahr 2014 bis zur jetzigen Eröffnung reflektierte. Letztlich, so der Geschäftsführer, sei nun etwas richtig Gutes daraus geworden und man habe aus räumlicher Sicht einen Quantensprung getan.

Als Bereichsleiter Wohnen & Leben der Lebenshilfe sprach Hans-Joachim Hopfe zunächst die diversen, zwischen Trägergemeinschaft und Landkreis getroffenen, Vereinbarungen an und kam zu dem Schluss: Die Zusammenarbeit sei von Beginn an von einem konstruktiven Miteinander auf Augenhöhe geprägt worden.“

„Wir sind angekommen und freuen uns riesig“, fasste die Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle, Kerstin Wilmer, zusammen. Bislang gebe es ausschließlich positive Rückmeldungen, sagte Wilmer, die auch die räumliche Enge in der Oberen Straße beschrieb, wo die Kontakt- und Beratungsstelle zuvor untergebracht war. Wilmer unterstrich, dass das bestehende Beratungsangebot am neuen Ort unverändert bleibe. Freizeitaktivitäten wie Lesetreff, Kaffeestube oder Spieleabende würden aber noch durch weitere Angebote ergänzt. 

„Wir haben jetzt eine Küche und wollen ein bis zweimal im Monat am Wochenende mit den Klienten eine Kochaktion starten.“ In dem Haus gibt es zudem ein Gästeappartement und im Obergeschoss sind zwei Wohnungen an Klienten vermietet. Außerdem wolle man sich nach außen mehr öffnen und habe dafür Veranstaltungen wie kleine Konzerte oder Vorträge im Blick.

Auf die steigende Bedeutung der Kontakt- und Beratungsstelle wies Bernd Danheisig, Fachdienstleiter Soziales beim Landkreis, in seinen Grußworten hin. Er zog dafür den Vergleich mit Ruderern heran. Mit den Jahren habe sich der Ruderschlag von Landkreis und Trägergemeinschaft immer mehr synchronisiert. 

„Es ist gut, dass sie diesen Schritt getan haben“, sagte Danheisig. Er wünsche dem Haus, dass es zu einem zentralen, lebendigen Ort in Verden werde. „Wir als Landkreis wollen das betreute Wohnen in Verden weiter ausbauen.“ Er versprach, die Einrichtung in einem Jahr erneut zu besuchen und nachzuschauen, was daraus geworden sei.

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