Letzter Auktionstag des Hannoveraner Verbandes 

Telefonduell um Fuchswallach Gabalier HRH

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Der vierjährige Wallach Galileo von Gavi/Acorado (Besitzer Martin Klindworth, Bargstedt) ist ein Naturtalent über Sprünge. Er wurde von einem Käufer aus Deutschland für 24 .000 Euro ersteigert. 

Verden - Den Abschluss des Auktionsjahres 2016 des Hannoveraner Verbandes bildete am Sonnabend die November-Auktion. In der Käufergunst an erster Stelle stand dabei der vierjährige Fuchswallach Gabalier HRH, der für 90 .000 Euro in die Schweiz verkauft wurde.

Die 96 Reitpferde für jeden Geschmack erzielten einen Durchschnittspreis von 14 .450 Euro. Dieser lag damit etwas höher als der im Vorjahr (14 .163 Euro) bei der November-Auktion. Die Hannoveraner Springpferde standen bei dieser Auktion hoch im Kurs. Besonders Talente mit dem Anfangsbuchstaben „G“, von denen die Kollektion attraktive Offerten bereit hielt, erfreuten sich großer Beliebtheit. Als der großlinige Fuchswallach Gabalier HRH von Gavi/Drosselklang II (Züchter und Aussteller Heiner und Renate Hormann, Landesbergen) die Niedersachsenhalle betrat, schnellten die Gebote rasch in die Höhe.

Die vierjährige Schimmelstute Sarentina KJ von Spartacus/Contendro I bringt viel Springklasse mit.

In einem Telefonduell zwischen Großbritannien und der Schweiz entschied sich der Zuschlag zu Gunsten eines Springstalls aus Appenzell. Zum weiteren Training wird Gabalier HRH vorerst im Ausbildungs- und Absatzzentrum in Verden bleiben. „Wir freuen uns darüber, dass aus der G-Blut-Initiative der vergangenen Jahre leistungsstarke Pferde kommen, was vom Markt honoriert wird“, sagte der Zuchtleiter und Geschäftsführer des Hannoveraner Verbandes, Dr. Werner Schade.

Bestbezahltes Pferd für das Dressurviereck war ebenfalls ein Fuchs. Der vierjährige Don Diamond/Florencio-Sohn Davros (Züchter und Aussteller Hans-Jürgen Bredemeier, Winsen) war einer Förderin des Dressursports aus Schleswig-Holstein 40. 000 Euro wert. Auch die Züchter und Aussteller aus dem Kreis Verden durften größtenteils zufrieden gewesen sein. Den höchsten Preis erzielte Detlef Ruddat (Schafwinkel). Sein fünfjähriger brauner Wallach Freeway von Floriscount/ Prince Thatch xx wurde für 32. 000 Euro ins Ausland versteigert. Johann und Dorothea Schröder (Kirchlinteln) erhielten für den vierjährigen Wallach Cassius Clay von Carrico/Escudo I 21 .000 Euro. Cassius Clay bleibt im Inland.

Ebenfalls im Inland bleibt Cord Badenhoop-Clausens (Kirchlinteln) vierjährige Stute Dejavu BC von Don Index/Wenzel I, die für 18 .000 Euro versteigert wurde. 17 .000 Euro legten Käufer aus dem Inland für Melanie Schmerglatts vierjährigen Wallach Down Under von Damsey/Bergamon an. Dr. Marlene Luttmann (Kirchlinteln) erhielt für ihre vierjährige Stute Quidditch von Quaid I/Adelante 11. 000 Euro und Karsten Asendorf (Thedinghausen) für seinen vierjährigen Wallach Grand Prix von Gavi/Contandro I 12 000 Euro. Auch diese beiden Pferde bleiben in Deutschland.

Über ein Drittel der Kollektion wird das Land verlassen. In Kauflaune waren besonders die Bieter aus Frankreich, die sich 15 Pferde sicherten, die Schweiz war mit sieben Einkäufen dabei. Insgesamt wurde 39 Pferde ins Ausland versteigert. „Der Jahresabschluss ist sehr zufriedenstellend und motivierend für Käufer und Aussteller. Dabei waren es vor allem die Spitzentalente, die dazu beigetragen haben, zahlreiche neue Kunden nach Verden zu locken. Die gelungenen Veranstaltungen der zurückliegenden sechs Wochen mit der Elite-Auktion und dem Hengstmarkt haben auch zum Vertrauen der Züchter in den Auktionsort Verden beigetragen“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Heute macht sich das Auswahlteam auf den Weg, um die Kandidaten für die erste Verdener Auktion 2017 zu sichten. Sie findet am Sonnabend, 21. Januar, statt. 

jho

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