Die Küche sorgt für Teilnehmer: Blutspendetermin des DRK in der Außenstelle des Gymnasiums am Wall

Zur Stärkung lockt ein Chili

Das kulinarische Angebot des Küchenteams sorgt für stabile Teilnehmerzahlen bei der Blutspende.

Verden - Als eine der größten Bürgerbewegungen Deutschlands sieht das Rote Kreuz seine Blutspenden an. Und für eine solche Welle des Engagements war auch am Mittwoch wieder alles bereitet, als der DRK-Kreisverband zur wohltätigen Abgabe des Lebenssaftes ins Gymnasium am Wall geladen hatte. Gleich zum Start am Vormittag hatten die 20 Helfer ordentlich zu tun, damit die in Schlangen anstehenden Spender nach dem wohlgeordneten Fahrplan ihren halben Liter Blut hergeben konnten. Zur Stärkung nachher erwartete sie diesmal ein Chili.

Organisatorin Erika Wolf (l.) mit Monika Pitrasch an der Annahme. - Fotos: Klee

Organisatorin Erika Wolf war von Beginn an zuversichtlich. „Die letzten Male hatten wir immer so um die 500 Teilnehmer“, berichtete sie zufrieden, dass auch die Kreisstadt nicht von der „Bürgerbewegung“ ausgenommen ist. Die Verdenerin ist für das Drumherum zuständig. Für die Plakate, die den Termin ankündigen, ebenso, wie für die Räume. „Diesmal mussten wir wieder in die Außenstelle ausweichen, weil im Hauptgebäude gebaut wird“, erklärt sie. Die Räume jetzt findet sie nicht so günstig. Da sei es etwas beengt.

Zurecht kommt sie aber und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen auch. Fast ausschließlich sind es Damen, die die Organisation des Spendetermins über die Bühne bringen. Das fängt bei Monika Pitrasch an, die Spender begrüßt, Ausweise entgegen nimmt, und die Fragebögen an die Teilnehmer verteilt.

Auch für das letzte Glied in der Kette, für die Küche sind wieder ehrenamtliche Damen aus Verden zuständig: Das Team von Eva-Lena Töwe verarbeitet nicht nur Berge von Gebäck zu belegten Brötchen. Diesmal konnten sie mit einem Schmankerl aufwarten: Chili con Carne.

„Die Anregung kommt aus Springe“, erklärte Erika Wolf. In dem Zentralinstitut des DRK-Blutspendedienstes habe man sich Gedanken gemacht, als die Teilnehmerzahlen bei den Spenden allgemein zurückgingen. Rund 15 000 Menschen müssen bundesweit täglich ihr Blut hergeben, hat das DRK ausgerechnet. Allein für den Bereich des Blutspendedienstes in Springe sind 3 000 bis 4 000 Freiwillige nötig. Erst dann ist der Bedarf in den Kliniken für Unfallopfer und spezielle Behandlungen gesichert.

„Auch in Verden kamen vor ein paar Jahren weniger Teilnehmer“, erinnert sich Wolf. Seit das Töwe-Team aber die Spender nach dem Aderlass mit Suppe oder einem anderen warmen Gruß aus der Küche verwöhnt, strömen Teilnehmer wieder und mit ihnen das Blut. Für die Spende selbst, was an ärztlichem Knowhow und fachlicher Betreuung nötig ist, reisen Spezialisten an. „Teams aus Springe und Rastede, zwei weitere aus Fallingbostel sind im Einsatz“, listete Teamleiter Peter Stemmer auf.

Auch heute bietet das DRK noch einmal Gelegenheit zur Blutspende. Von 11 bis 19 Uhr stehen die Teams in der Außenstelle des Gymnasium am Wall für bewegte Bürger bereit. - kle

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