Sport & Schau“, Norddeutschlands größte Sportgala

Sprünge, Stunts und Sandmalerei

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Die „Sport & Schau“ ist und bleibt eine Verdener Erfolgsgeschichte

Verden - von Christel Niemann. Seit über drei Jahrzehnten ist die „Sport & Schau“, Norddeutschlands größte Sportgala, Garant für erstklassige Unterhaltung. Auch in diesem Jahr waren die Vorstellungen in der Niedersachsenhalle wieder ausverkauft.

Selbstredend, dass das von Yared Dibaba kurzweilig moderierte Programm auch gestern mit rasanter Lebendigkeit, Heiterkeit und einer Prise Melancholie punkten konnte und dem Publikum sowohl in der Nachmittags- als auch in der Abendvorstellung unterhaltsame Stunden bescherte. Involviert in die 32. Auflage der „Sport & Schau“ waren neben Akteuren aus aller Welt auch wieder etliche Sportler aus dem Landkreis Verden. Dazu gehörten die Tänzer vom A-Team des 1. TSC Verden und ein aus dem Aufbauteam rekrutierter „Shanty-Chor“.

Ist die „Sport & Schau“ noch zu toppen? Oder wird die Neuauflage wenigstens an das Niveau der vorherigen Shows anknüpfen können? Fragen, die im Vorfeld neben Gesamtleiter Arndt Niederländer sicher den kompletten Organisatoren- und Helferstab der von Mediengruppe Kreiszeitung präsentierten Veranstaltung beschäftigt hatte.

Yared Dibaba moderierte die Show

Doch diese Sorgen brauchte sich wahrlich niemand zu machen: Bei beiden Vorstellungen waren die Ränge in der Niedersachsenhalle voll besetzt und die insgesamt 8.000 Besucher einmal mehr von der guten Mischung des Programms und der Moderation begeistert. Unmöglich, alle Programmpunkte im Detail zu beschreiben, da ein krachender Donnerschlag auf den nächsten gefolgt ist.

Beispielsweise die atemberaubende Show der fünf Freestyle-Biker aus Frankreich mit ihren gewagten und gefährlichen Sprüngen und atemberaubenden Kombinationen auf BMX-Rädern und Inlinern. Die Choreografie aus Extremsport, Freestyle-Tricks und halsbrecherischen Stunts sorgte für eine Mischung aus Adrenalin treibender und halsbrecherischer Action und rief beim Publikum stürmische Begeisterung hervor.

Ganz anders indes die Wirkung der Comedy Artisten und Brüder im Geiste, Nelson Cavacante und Bruno Fratani aus Brasilien, die als „Mustache Brothers“ auf, unter oder auch neben einem Tisch ihr akrobatisches Können demonstrierten. Den Zuschauern entlockte es neben staunenden Ahs und Ohs auch so manchen Lacher. Leise und geradezu mystisch geriet der Auftritt der russischen Varieté-Künstlerin und Sandmalerin Irina Titova, die dem Publikum staunende Momente verschaffte.

Zunächst nur ein Häufchen Sand, nach einigen Minuten dank filigraner Fingerfertigkeit gleich eine ganze Geschichte: Die durch Sand auf einem Glastisch vollbrachte Animation und die mit Musik unterlegte Performance der Künstlerin, vereinte die fesselnde Sandmalerei in Bildergeschichten voller vergänglicher Poesie. Zu sehen waren sie auf einer großen Leinwand hinter der Künstlerin.

Auch die „Flying Grandpas“ aus Hamburg machten auf dem Trampolin eine gute Figur. Der etwas schwerfällige Polizeihauptmann mit nostalgischer Pickelhaube hatte seine liebe Mühe, die überwiegend recht betagte Turntruppe zu Sprüngen und Flugrollen zu animieren. Beifallstürme lösten weiter die französischen Luftakrobaten Ali und Jules mit dem Treeterboard, die Gruppe „Jonglissimo“ aus Österreich mit einer Weltklasse-Lichterjonglage und die Basketballakrobaten AllStar-Dunkers aus Frankreich aus.

Das vielen aus der RTL-Sendung Supertalent bekannte Duo „Mareé Flyingarts“ brache eine ganz neue Note in das „Sport & Schau“-Programm: die beiden Künstler zeigten eine atemberaubende Symbiose aus Artistik und Akrobatik, wobei der Begriff Schwerkraft für sie nicht zu existieren schien.

Sport und Schau in Verden

Alles in allem: Die „Sport & Schau“ ist und bleibt eine Verdener Erfolgsgeschichte, für deren 33. Auflage am Sonnabend, 7. Januar 2017, bereits morgen an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Kartenverkauf startet.

After Show Party der Sport & Schau 2016

Sponsorenempfang bei der Sport & Schau

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