Tiere und altes Handwerk von 100 Ausstellern

Stallgasse: Regen kann die Fans nicht verscheuchen

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Schirme prägten das Bild nach dem heftigen Regenguss zu Beginn der Stallgasse. 

Verden - Von mangelnder Artenvielfalt konnte in der Verdener Innenstadt am Freitag keine Rede sein. Ochs und Pferd, Schaf, Kaninchen und noch eine Menge andere Vierbeiner bevölkerten die „Boxen“ der Stallgasse in der Innenstadt. Und drum herum tummelten sich Hunderte von Menschen und zogen von einer Kuschel- oder Streichelzone zur nächsten. Obwohl pünktlich zum Beginn heftige Regenschauer alles was da in der Fußgängerzone vorbereitet war ins Wasser tauchten, hellte sich zwar nicht der Himmel, aber die betretene Miene auf den gesichtern der Besucher bald wieder auf.

Seit fünf Jahren laden Kaufmännischer Verein, Stadt Verden und die Turniergesellschaft zu der Veranstaltung ein, die die Stadt und die Verdener dem Internationalen Dressur- und Springfestival auf dem Stadiongelände näherbringen soll. Nicht zuletzt die Attraktivität der von Imke Sievers vom Kaufmännschischen Verein organisierten Stallgasse hat dafür gesorgt, dass aus dem Wunsch der Initiatoren Wirklichkeit wurde. Ein Shuttle-Service zwischen Innenstadt und Stadion hielt auch gestern die Verbindung zum Festival.

Ländliches Ambiente und eine Unzahl Vierbeiner lockte die Besucher in die Verdener Fußgängerzone.

Weder die Besucher noch die 100 Aussteller hatten sich ins Bockshorn jagen lassen. Und so konnten Imke Sievers und Harald Nienaber vom Kaufmännischen Verein mit Dr. Enno Hempel, der die Stallgasse vor Jahren mit aus der Taufe gehoben hatte, und Bürgermeister Lutz Brockmann, die sich vor einem beachtlichen Publikum auf dem Lugenstein an die offizielle Eröffnung machen.

Anchließend moderierte Hempel mit verschiedenen Gesprächspartenern ein Bühnenprogramm zum Thema „Das Pferd in Freizeit und Beruf“.

Unteressen waren dann auch in der Fußgängerzone die Regeschirme aus dem Stadtbild verschwunden. Und teilweise dicht gedrängt schritten Besucher die Phalanx der ländlichen Attraktionen in der Großen Straße ab. Irgendwo zwischen ursprünglich und nostalgisch angesiedelt, vermittelten sie ein ganz anderes, stimmungsvolles Bild der Fußgängerzone.

Harald Nienaber (r.) eröffnete die Stallgasse mit Bürgermeister Lutz Brockmann, Dr. Enno Hempel und Imke Sievers (v.l.).

Die Passage auf der Großen Straße war wieder ländlich geschmückt und gespickt mit Gattern, Volieren, Gehegen und was es sonst so gibt, in dem man Tiere aufbewahren kann. Bevölkert waren sie mit Geflügel, Kleintieren, aber vor allem größeren Nutztieren. Pferde, Wasserbüffel und die Wallieser Schwarznasenschafe Kümmmel und Co. waren natürlich vor allem von den Kindern umlagert. Und wenn sie von Fütterungsversuchen und Streichelattacken genug hatten, blieb noch Ritt auf einem echten Pony oder auf Plüsch-Vierbeinern.

Während dessen war viel Gelegenheit für ihre erwachsene Begleitung, altes Handwerk und die Indianer-Tänze der Aller-Liner zu erleben und sich bei Getränken Snacks darüber auszutauschen. 

kle

Stallgasse in Verdener Innenstadt

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