Werk-Kunst-Ausstellung im Rathaus

Originalität ist Pflicht

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Dekoratives aus vielen kunsthandwerklichen Werkstätten war im Verdener Rathaus zusammengekommen. Das Interesse an den Waren war wie immer groß.

Verden - Zu den schönen Freuden am vergangenen, eher trüben Novemberwochenende, gehörte für viele der Besuch der Werk-Kunst-Ausstellung im Verdener Rathaus. Die Besucher waren eingeladen, sich an anspruchsvollem Kunsthandwerk von 26 Anbietern zu erfreuen. Sie hatten die einmalige Gelegenheit, mit ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen und sich rechtzeitig Weihnachtsgeschenke zu sichern.

Originelle Kleidung aus Wolle, ungewöhnlicher Schmuck, Dekoratives aus Filz, Süßes, Naturfloristik, ausgefallene Dekorationsartikel aus Papier, Holz und Glas sowie die Erzeugnisse der Schülerfirma der Klaus-Störtebeker-Schule und der Heimstätte Jeddingen: geboten wurde ein Füllhorn kreativer Arbeiten und Produkte, wie man sie sonst eher vergeblich sucht. Einzelne Ausstellungsobjekte hervorzuheben, ist deshalb schwer und die Vielfalt an Unikaten und Kleinserien machten auch den Kauflustigen die Wahl nicht leicht.

Dagmar Rehse war mit ihrem handgewebten Angebot aus Berlin angereist.

Darauf, dass kein Überangebot einzelner Gewerke herrscht und die Vielfalt erhalten bleibt, achten die Organisatorinnen Renate Bertram, Jeanette Hammer-Coels, Hannelore Schnitter und Bärbel Hesse. Auch diesmal legte das Quartett strenge Auswahlkriterien zugrunde. Immerhin ist die Qualität der Arbeiten das A & O für den Erfolg der traditionsreichen Ausstellung. 

Und so wählen sie überwiegend Werk-Künstler aus, die nicht nur professionell arbeiten, sondern vor allem originell und kreativ sind. Massenware ist etwas, das auf ihrer Ausstellung nichts zu suchen hat. Dafür investieren die Organisatorinnen viel Zeit und noch mehr Herzblut.

Insgesamt also eine Präsentation von geballtem Geschmack, Qualität und Inspiration. Das bestätigte sich auch am Stand der Berlinerin Dagmar Rehse, die erstmals dabei war. Die ausgebildete Weberin, die mit zwei weiteren Frauen im Stadtteil Wedding ein Textilatelier betreibt, fertigt handgewebte Produkte aus Leinen, Baumwolle, Mischgarnen und Wolle an. Sie erfüllt besondere handgewebte Wünsche und bietet Webkurse an.

Bei ihren Produkten greift die Berlinerin auf altes handwerkliches Wissen zurück und kombiniert es mit modernem Design. „Ob Kissenbezug, Tischwäsche, Hand- und Geschirrtuch, Brotbeutel, Teppich, Schal oder gewebtes Bild. Jedes Stück ist ein Unikat“, erzählte Rehse, Alle Entwürfe stammen von ihr.

Auf der Suche nach weihnachtlichen Dekorationen blieben auch viele Besucher am Stand von Helga und Silke Hadler stehen. Dort fanden sich eine Vielzahl von Sternen aus Papier: vom klassischen roten Weihnachtsstern bis hin zu farbenfrohen Modellen oder solchen mit Florentiner Muster.

Werk-Kunst-Ausstellung im Verdener Rathaus

Für die kleine Auszeit nach dem Stöbern hatte diesmal der Nindorfer Tennisclub das Richtige im Angebot. Er lud ins Club-Café im Erdgeschoss zu Gesprächen bei Kaffee, Kuchen und Brötchen.

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