Stadtteilfest am Hoppenkamp

„Es lebt sich inzwischen gut“

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Ponyreiten, in Verbindung mit kleinen Geschicklichkeitsübungen, und das Schminken waren in diesem Jahr die Renner bei den jüngsten Festbesuchern.

Verden - Groß und Klein strömten am Sonnabend zum jährlichen sommerlichen Stadtteilfest am Bürgertreff am Hoppenkamp. Livemusik, kulinarische Köstlichkeiten aus vielen Ländern, Spiel und Spaß sowie Einblicke in die soziale Arbeit des Bürgertreffs und in das soziale Engagement von Kista, dem kleinen Förderverein im Stadtteil, standen dabei im Zentrum.

Mit Luftballons geschmückte Bäume und Büsche und farbenfroh gedeckte Tische zierten das Außengelände beim Bürgertreff am Hoppenkamp, wo das Sommerfest als kulturübergreifendes Ereignis gefeiert wurde. Den zahlreichen Besuchern eröffnete sich eine kunterbunte Erlebniswelt für Jung und Alt. Der Bus Fridolin hatte auf dem Gelände geparkt, zahlreiche Spielstände lockten mit kleinen Gewinnen.

Außerdem konnten sich die Kinder bei Ponyreiten, in der Geisterbahn oder bei den Angeboten des Spielefant aus Oldenburg vergnügen. Weiter gab es eine Tombola zugunsten der Tierschützer von LuckyDog Hostel aus Osterholz-Scharmbeck, die außerdem einen Infostand auf dem Gelände aufgebaut hatten. Fürs musikalische Festambiente war mit drei Musikern gesorgt. Multi-Kulti, bunt, gute Nachbarschaft, grün, das sind heute wichtige Schlagworte, die auf den Verdener Stadtteil Hoppenkamp zutreffen. Auch die Grünflächen und teils üppig bunten Mietergärten gefallen, der Stadtteil ist sein Schmuddel-Image los und angesehen.

Diese positive Entwicklung und das überwiegend harmonische Miteinander der Stadtteilbewohner wurde auch von Meike Götze gelobt, die namens der Wohnungseigentümer die BGP Hausverwaltung vertrat. „Die Integration der ausländischen Bewohner aus über 30 Nationen hat große Fortschritte gemacht. Das war zu Beginn hier ganz anders“, weiß Christel Kijewski, die seit über 20 Jahren im „Bürgertreff am Hoppenkamp“ beschäftigt ist. Natürlich gebe es immer wieder etwas zu tun, und es gebe auch noch Probleme, die es zu beseitigen gelte, aber es lebe sich inzwischen gut hier, so auch der Eindruck von Götze, die, wie schon in den Jahren zuvor, im Auftrag der BGP für besondere Aktivitäten und für die Organisation des Stadtteilfestes 5.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. „Von der Summe haben wir Stadtteilbewohnern bereits den Besuch des Heideparks in Soltau und des Tier- und Freizeitparks Jader Berg gesponsert.

Stadtteilfest in Verden

„Für Montag, 19. September, ist außerdem ein Feierabendgrillen an der Grillhütte des Stadtteils geplant, und wenn dann immer noch Geld übrig ist, soll es noch einen weiteren Ausflug geben“, so Kijewski. 

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