Ein kleines Abenteuer 

Spielplatz am Karl-Luhmann-Weg wird komplett umgestaltet

Fast fertig: Holger Hoins (oben) und Jürgen Kleffken vom städtischen Betriebshof setzen den Kletterturm mit Rutschstangen Stück für Stück zusammen. - Foto: Wienken

Verden - Mit flinken Schritten klettert Holger Hoins die Leiter hoch und dürfte sich damit auf dem höchsten Punkt des Spielplatzes am Karl-Luhmann-Weg befinden. Das Werkzeug in der Hand, zieht er die letzten Schrauben fest. „Passt doch“, strahlt der Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes. Ein weiteres Puzzlestück auf dem Gelände ist komplett. Aber es gibt noch einiges zu tun.

Die Stadt Verden überarbeitet sämtliche Spielplätze in der Innenstadt, bringt sie auf aktuellen Stand. Derzeit ist das Gelände am Karl-Luhmann-Weg an der Reihe. „Fast alle Geräte werden ausgetauscht und was bleibt, wird komplett saniert“, so Lars Becherer vom Fachbereich Straßen und Stadtgrün. Ein schmuckes Häuschen steht bereits und auch der Kletterturm nimmt zusehends Gestalt an. Mit Netz, Rutsche und Boulderwand bietet der bunte Turm gleich eine ganz Serie an sportlichen Anforderungen. „Das kann sich doch sehen lassen“, so Jürgen Kleffken. Er kennt sich mit dem Aufbau von Geräten aus, hat schon einige Spiellandschaften im Stadtgebiet aus dem „Boden gestampft“.

Ein Spielhaus, eine Federwippe für kleinere und eine für die größeren Kinder, ein Balancierpfad aus Eichenstämmen, ein Liegenetz mit Hängematte, eine Drehscheibe, es liest sich wie ein große Abenteuerlandschaft, auf der sich Kinder und auch Jugendliche am Karl-Luhmann-Weg demnächst austoben können. „Da ist schon die eine oder andere sportliche Herausforderung dabei“, so Lars Becherer.

Neben dem sogenannten Kernspielplatz lockt zudem eine Rasenfläche zum Federball- oder Frisbeespiel. Ringsherum werden Sträucher und Büsche zurückgeschnitten, um das gesamte Gelände „ein wenig transparenter und sozialverträglicher zu gestalten“, so Becherer. Wer ein Päuschen einlegen möchte, der kann sich künftig auf in den kleinen Hügeln eingelassenen Steinblöcke setzen oder aber an den neuen Tischen auf Bänken ausruhen.

Das Spielplatzkonzept ist eine Gemeinschaftsarbeit von Stadt und Eltern aus der angrenzenden Nachbarschaft. Beide Parteien haben sich bereits im Frühjahr am Karl-Luhmann-Weg zusammengesetzt. „Alle konnten ihre Ideen und Wünsche miteinbringen“, sagte Becherer. Knapp 35 000 Euro musste die Stadt für die Anschaffung der Spielgeräte zahlen.

Ob das Ergebnis den Kindern gefällt? Das sollen sie, wenn alles glatt läuft, am Nikolaustag ausgiebig testen dürfen. Bis dahin, so der Plan, soll alles fix und fertig sein und dann Eröffnung gefeiert werden. 

mw

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