Waltraud und Martin Lehmann feiern ihre diamantene Hochzeit

„Ich möchte von den 60 Jahren nicht einen Tag missen“

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Die beiden Enkelkinder Lea und Florian mit den Großeltern. 

Klein  Hutbergen - Es war am Arbeitsplatz, als es vor 61 Jahren zwischen Martin und Waltraud Lehmann, geborene Henkel, aus Klein-Hutbergen gefunkt hat. Sechs Jahrzehnte sind sie mittlerweile verheiratet und feierten ihre diamantene Hochzeit.

Das Hochzeitsfoto des Paares.

Eine stolze Zeit für das Paar und deshalb für viele Besucher auch ein Anlass, persönlich zu dem nicht alltäglichen Ereignis zu gratulieren. Ihr Rezept für 60 Jahre Eheglück? „Wir haben immer zusammengehalten und einander vertraut.“

Martin feierte am Hochzeitstag auch noch gleich seinen 86. Geburtstag. Die ersten zarten Bande mit ihm hat seine heute 78-jährige Frau auf der einstigen gemeinsamen Arbeitsstätte im sauerländischen Plettenberg geknüpft. „Es hat dann auch schnell zwischen uns gefunkt und schon im Jahr darauf wurde geheiratet“, schmunzelt sie. Aus der Ehe gingen Tochter Brigitte und Sohn Markus und die Enkel Lea und Florian hervor, außerdem hat das Ehepaar vier Pflegekinder großgezogen.

Martin Lehmann erblickte am 18. August 1930 in Lübben im Spreewald das Licht der Welt, während die Wiege der Ehefrau in Plettenberg stand. Beide haben Kindheit und Jugend in ihren Geburtsorten verbracht.

Beruflich waren sie in der Landwirtschaft und im kaufmännischen Bereich tätig. „Mein Mann ist dann 1950 aus der ehemaligen DDR in den Westen geflohen. Er lebte zunächst in Groß Hutbergen und später in Plettenberg“, erzählt die Ehejubilarin.

1967 zog es Martin Lehmann mit seiner Familie zurück nach Hutbergen, wo sie 1978 ein altes Haus gekauft und es in mühsamer Eigenarbeit hergerichtet haben. „Das Haus war Schrott, eine richtige Ruine. Alle, auch unsere Pflegekinder, haben beim Aufbau mitgeholfen“, erinnert sich Waltraud Lehmann.

Sie hat vor allem auch den Familienbetrieb geführt, während ihr Mann zunächst im Verdener Einzelhandel und später bei den Fleischwerken Badenhoop angestellt war.

Während der Ehemann seine Freizeit vor allem für zahlreiche Vereinsaktivitäten genutzt hat, blieb seine Frau lieber daheim. „Für so was hatte ich damals keine Zeit“, lacht sie. Umso mehr freut sie sich, dass sie heute viel Zeit mit ihren Enkeln verbringen kann, die sie auch gerne und regelmäßig bekocht. Denn ihren Haushalt führt Waltraud Lehmann noch immer selbst. Die Tochter unterstütze sie aber und nehme ihr so manche Arbeit in Haus und Garten ab.

Gefeiert wird das Ehejubiläum heute, mit vielen fröhlichen, aber auch nachdenklich machenden Erinnerungen. Nach sechs Jahrzehnten sieht man dem Paar an, dass sie sich immer noch sehr mögen und dass sie dankbar sind für jeden gemeinsamen Tag. Waltraud Lehmann: „Ich möchte nicht einen Tag missen. Wirklich, nicht einen einzigen Tag.“  

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