95 Kinder verbringen „kunterbunte Ferientage“ auf dem Jugendhof Sachsenhain

Von Gott mit viel Liebe gesegnet

Die Schnecke Finchen und der Künstler Theodor Tischbein sprechen mit den Kindern über die Schöpfungsgeschichte. - Foto: Haubrock-Kriedel

Verden - Kurz vor Ferienende erleben 95 Kinder aus dem Kirchenkreis Verden auf dem Jugendhof Sachsenhain noch einmal „kunterbunte Ferientage.“ Auf die Kinder zwischen sechs und elf Jahren wartet in diesen Tagen nicht nur jede Menge Spaß, sie erfahren auch einiges über die biblische Geschichte, natürlich kindgerecht aufbereitet.

Schon zum vierten Mal findet die vom evangelischen Kreisjugenddienst Verden organisierte Ferienbetreuung statt, zum dritten Mal auf dem evangelischen Jugendhof in Dauelsen. Betreut werden die Kinder wieder von den beiden Diakonen Joachim Bruns und Andreas Bergmann, die von 20 jungen Teamern untersützt werden.

Die „kunterbunten Ferientage“ gibt es immer in der letzten vollen Woche der Sommerferien. Die Kinder werden mit Bussen von zu Hause abgeholt und treffen sich um 9 Uhr in der Kapelle.

In der fröhlichen Gemeinschaft wird gemeinsam gesungen und jeden Tag wird von den Teamern eine andere Geschichte aus der Bibel gespielt. Immer ist es der leicht chaotische Künstler Theodor Tischbein, der viele Fragen stellt. Fragen, über die sicher auch viele Kinder selbst schon einmal nachgedacht haben. Die schlaue Schnecke Finchen beantwortet alles ruhig und mit viel Geduld.

Gestern hörten die Kinder die Schöpfungsgeschichte und erfuhren, dass sie nicht „einfach so“ entstanden sind, sondern dass alle von Gott gewollt sind und von ihm mit viel Liebe „geformt“ wurden. „Der Kernpunkt ist, dass Gott uns so will, wie wir sind, das hat die Schöpfungsgeschichte zu bieten“, weiß Andreas Bergmann. 

„Wir wollen keine plakativen Antworten, wir möchten, dass die Kinder den Dingen auf den Grund gehen. Zweifel hat auch mit Glauben zu tun, wir möchten den Kindern Mut machen, diese Dinge zu äußern“, erklärt Joachim Bruns. So wird die Frage: „Wollt ihr wissen, wie die Welt funktioniert?“, dann auch mit einem lauten „Ja“ beantwortet.

Nach dem gemeinsamen Auftakt in der Kapelle verbringen die Kinder den Vormittag in ihren festen „Klecks-Gruppen“. Hier wird das zuvor Gehörte gemeinsam mit den Teamern noch einmal spielerisch aufbereitet. Passend zur Schöpfungsgeschichte können sie zum Beispiel Figuren aus selbstgemachter Knete bauen, die sie später als Andenken mit nach Hause nehmen können.

Nach dem Mittagessen können die Kinder dann aus Workshopangeboten wählen. Sehr beliebt bei den Kids sind zum Beispiel das Bedrucken von T-Shirts.

Mit einem Familiengottesdienst am Freitag enden die „kunterbunten Ferientage“. Viele Kinder freuen sich schon jetzt darauf, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen dürfen. „Ungefähr die Hälfte der Kinder war im letzten Jahr schon dabei“, berichtet Bruns. Doch auch die Eltern wissen die Betreuung während der „kunterbunten Ferientage“ zu schätzen, denn die wenigsten haben während der ganzen Sommerferien Urlaub. - ahk

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