Larry and the Handjive: Rock’n’Roll im Stil der 50er- und 60er-Jahre

Funke springt sofort über

Larry and the Handjive boten auf der Open-Air-Bühne des Domgymnasiums eine mitreißende Show.

Verden - Es ist schon ein paar Jahre her, dass Larry and the Handjive in Verden spielten. Am Sonnabend war es endlich wieder einmal soweit. Auf Einladung des Vereins Verdener Jazz- und Bluestage begeisterte die vierköpfige Band aus Bremen ihr Publikum auf der Open-Air-Bühne des Domgymnasiums mit Rock’n’Roll und Beat im Stil der 50er- und 60er-Jahre.

Larry and the Handjive sind Rick Baker (Gesang, Gitarre Keyboards), Herbie Miller (Gitarre, Gesang), Larry Ferry (Bass, Gesang) und Larry Baxman (Drums, Percussion, Gesang). Die 1986 gegründete Band ist längst über die Grenzen Bremens hinaus bekannt, die Musiker begleiten regelmäßig Toni Sheridan sowie andere bekannte Künstler. Seit 2008 sind Larry and the Handjive zudem die Hausband der Radio Bremen Reihe „Beat Club & Friends“.

Es ist vor allem der authentische Sound, der den Erfolg von Larry and the Handjive ausmacht, diesen erreichen sie, da sie auf originalen Instrumenten der 50er- und 60er-Jahre spielen. Auch in Verden sprang der Funke schon beim ersten Song, dem Stones-Klassiker „The last Time“ über. Die Zuhörer begannen sofort, sich im Rhythmus der Musik zu bewegen, einige fingen sofort an, zu tanzen.

Der laue Sommerabend tat ein Übriges zur heiteren und entspannten Stimmung des Abends. Pünktlich zum Konzertbeginn hatten sich die letzten Regenwolken verzogen, so dass die mitgebrachten Regenschirme glücklicherweise nicht zum Einsatz kamen. Die vier Musiker boten auf der Bühne mit ihren verschiedenfarbigen Jacketts im Stil der 50er-Jahre ein authentisches Bild. Bei den nächsten Titeln „Willie and the Handjive“ von Johnny Otis, dem Song, von dem sie ihren Namen abgeleitet haben und „Dedicated Followers of Fashion“ von den Kinks, gab es endgültig kein Halten mehr. Doch auch bei den softeren Klängen wie „This Boy“ von den Beatles, „Stand by me“ oder „Teenager in Love“ schmolz das Publikum dahin. Fehlen durfte auch die Hymne der Blumenkinder aus den 60er-Jahren, Scott McKenzies „San Francisco“, nicht. Beim rockigen „Shake Baby Shake“ sangen dann wieder alle mit.

Nach der Pause erschienen die Musiker in schwarzen Anzügen, die an das Outfit der Beatles erinnerten. So kamen dann auch die Beatles-Fans voll auf ihre Kosten. Bei Hits wie „I feel fine“, „All my Lovin“ oder „Hey Jude“, feierten alle gemeinsam. Songs von Tony Sheridan, Chuck Berry oder Jerry Lee Lewis heizten die Stimmung weiter an. Dazu boten Larry and the Handjive eine tolle Bühnenshow und Herbie Miller zeigte, welche Töne er aus seiner Gitarre hervorzaubern kann. Die Zeit verging wie im Flug und mit „Johnny be good“ ging es zum Schluss noch einmal richtig zur Sache.

Ohne Zugabe durften die Musiker nicht von der Bühne gehen. Rick Baker forderte alle auf, dicht vor die Bühne zu kommen. Gemeinsam sangen alle noch einmal lauthals „Hang on Snoopy“. Mit „Let it be“ von den Beatles ging das mitreißende und fröhliche Sommerkonzert schließlich zu Ende.  

ahk

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