Vom Glückshufeisen schmieden bis zum Stockbrot backen: Buntes Programm im Stadtwald

Fröhliches Fest für den Farmernachwuchs

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Fantasievolle Kunstwerke in leuchtenden Farben wurden den Kindern auf die Gesichter gezaubert. 

Verden - Die Stadtwaldfarm Verden hatte Groß und Klein zum Sommerfest eingeladen. Den Besuchern wurden originelle Spielaktionen und viele Überraschungen geboten.

Vor allem für die Kinder gab es viel zu entdecken. Sie konnten T-Shirts und Taschen bemalen, mit einem Schmied Glückshufeisen schmieden, mit Pfeil und Bogen schießen, mit Naturmaterialien basteln, sich auf der Hüpfburg und am Bus Fridolin vergnügen, sich am Jäger-Mobil der Kreisjägerschaft informieren, am Lagerfeuer Stockbrot backen, sich schminken lassen, Riesenseifenblasen produzieren, die Farmtiere streicheln und sie beobachten und das Farmgelände erkunden.

Und wer von dem ganzen Trubel eine kleine Pause benötigte, der machte es sich einfach auf einer der vielen Sitzgelegenheiten gemütlich, ließ sich Süßes oder Herzhaftes schmecken und beobachtete das bunte Treiben.

Das Sommerfest war ein voller Erfolg. Und das, so Koordinatorin Anja Rust, sei die 2013 in Trägerschaft von Fokus, Familien- und Sozialdienstleistungen eröffnete Stadtwaldfarm mit ihren offenen und den Gruppenangeboten ohnehin.

Sommerfest Stadtwaldfarm in Verden

Die Einrichtung biete Natur-Erlebnisse, zeige Mädchen und Jungen und auch Gruppen, was Tiere brauchten und lehre sie, dass weder Pflanzen noch Obst und Gemüse in Supermärkten wachsen.

Die Stadtwaldfarm, so Rust, sei ein Ort, an dem sich der überwiegend aus dem Stadtbereich und dem angrenzenden Wohngebiet Niedersachsenring kommende „Farmernachwuchs“ ausprobieren könne. „Hier können sie Hütten bauen, auf Schatzsuche gehen oder auf einem Erlebnispfad erfahren, wie sich unterschiedliche Materialien unter den nackten Fußsohlen anfühlen.“ Stunden und manchmal sogar Tage in der Natur mit Tieren zu verbringen – das sei für alle Kinder eine spannende Sache. „Am tollsten finde ich, wenn mir beispielsweise eine Mutter erzählt, dass sich ihr vormals introvertiertes Kind durch regelmäßige Besuche auf der Farm zu einer selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt habe.“

„Die Farm ist klasse“, finden auch Benni und Sigrid, die in Begleitung ihrer Großmutter zum ersten mal die Stadtwaldfarm besuchen. Marvin und Kevin dagegen sind auf der Stadtwaldfarm fast schon Zuhause. Ebenso wie die jeweils vier Esel, Schafe und Ziegen, die drei Kaninchen, zwei Meerschweinchen und die sechs prächtigen Brahma-Hühner, bei deren Versorgung die Kids regelmäßig mithelfen. 

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