Playmobil-Ausstellung im DPM noch bis 23. Oktober 

Endspurt für ewig Lächelnde

Zwei Wochen benötigte Oliver Schaffer für den Aufbau seiner Ausstellung im Deutschen Pferdemuseum. Dort gibt es noch bis zum 23. Oktober viele Details zu entdecken. J Foto: DPM

Verden - Seit über 40 Jahren ist Playmobil Kult: Fastdrei Milliarden der kleinen Plastik-Figuren bevölkern heute die Kinderzimmer der Welt. Das Deutsche Pferdemuseum (DPM) in Verden widmet dem Spielzeug derzeit eine eigene Ausstellung: Aus tausenden Figuren und Einzelteilen hat der ungekrönte König unter den Playmobil-Sammlern Oliver Schaffer faszinierende Playmobil-Welten erschaffen, die Erwachsene in ihre Kindheit zurückversetzen und Kinderaugen zum Leuchten bringen.

Der Hamburger Schaffer besitzt mit über 10.000 Figuren und mehr als 100.000 Einzelteilen die größte Playmobil-Schausammlung der Welt. Daraus sind bereits 20 Ausstellungen entstanden. Sogar im Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre war Oliver Schaffer bereits zu Gast.

Die Familienausstellung im DPM lädt noch bis Sonntag, 23. Oktober, große und kleine Gäste ein, auf gemeinsame Entdeckungsreise zu gehen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Begleitet wird die Ausstellung in den letzten Wochen ihrer Laufzeit von zahlreichen Aktionen.

So findet am Sonntag, 25. September, 10.30 bis 16.30 Uhr, ein großer Familientag statt. Das Museumsteam hat sich zahlreiche Aktionen zum Thema einfallen lassen und lädt große und kleine Playmobil- und Spielzeug-Fans zum Spielen, Stöbern, Malen, Entdecken und Rätseln ein. Ausstellungsmacher Oliver Schaffer wird am Sonnabend, 24., um 13 und 15 Uhr, und Sonntag, 25. September, 11 und 14 Uhr, persönlich durch die faszinierende Ausstellung führen, von seiner Sammelleidenschaft berichten und spannende Einblicke in Erfolgsgeschichte von Playmobil gewähren.

Am Donnerstag, 29. September, 19.30 Uhr, ist Volkskundlerin Dr. Kathrin Panne im Deutschen Pferdemuseum zu Gast. In ihrem Vortrag „Frauenbilder bei Playmobil“ berichtet sie dann über geschlechterspezifische Rollen in der Spielzeugwelt und ihr Abbild der Gesellschaft.

Am Sonnabend, 15. Oktober, 11 bis 16 Uhr, lädt das Museumsteam zur großen Playmobil-Börse und bietet Sammlern ein Forum zum Treffen, Fachsimpeln, Tauschen und/oder (Ver-)Kaufen von Figuren und Zubehör.

Für das Deutsche Pferdemuseum hat Sammler Oliver Schaffer in einer zweiwöchigen Aufbauzeit eine Ausstellung geschaffen, die in dieser Form zuvor noch nie zu sehen war.

In der kunterbunten Zirkuswelt, der prunkvollen Kutschenparade im historischen Stadtbild von 1900, auf der mittelalterlichen Burg, im märchenhaften Eispalast oder auch in „Phantasia“, dem Land der Feen, Elfen, Kobolde und Drachen – in allen acht Vitrinen erzählt Oliver Schaffer ideenreich und bis ins letzte Detail ausgeschmückte Geschichten mit Hilfe von Playmobil.

Neben den Schaulandschaften gibt die Ausstellung auch einen Einblick in die Firmengeschichte von Playmobil. Die Entwicklung der nur 7,5 Zentimeter großen Figuren stellt für das in den 70er-Jahren von der Ölkrise stark gebeutelte Unternehmen geobra Brandstätter im fränkischen Zirndorf die rettende Idee dar. Denn für die Herstellung dieses Spielzeugs wird deutlich weniger Kunststoff benötigt, als für vorherige Produkte.

"Playmobil-Pferdegeschichten" in Verden

Mit einem Indianer, einem Ritter und einem Bauarbeiter startete im Jahr 1974 die internationale Karriere der ewig lächelnden Männchen. Inzwischen sind sie mit fast drei Milliarden weltweit produzierten Spielfiguren aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken.

Die Sonderausstellung „Pferdegeschichten“ ist dienstags bis sonntags, jeweils von 10 bis 17 Uhr, zu sehen.

Weitere Informationen unter

www.dpm-verden.de

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