Wohnhaus am Oderplatz 1 ist 20 Jahre alt / Inklusion schon früher umgesetzt

Besonders vorausschauend

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Am Büfett griffen die Gäste der Feier ordentlich zu.

Verden/Rotenburg - Grund zum Feiern in Verden: Das Wohnhaus Oderplatz 1 besteht bereits seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass trafen sich Bewohner und ihre Angehörigen sowie Mitarbeiter der Lebenshilfe Rotenburg-Verden, um gemeinsam zu grillen, Erinnerungen auszutauschen und einen schönen Tag miteinander zu verbringen.

Gefeiert wurde unter freiem Himmel mit Sommerfestatmosphäre. Hans-Joachim Hopfe (Bereichsleitung Wohnen & Leben, Freizeit & Schule) ließ noch einmal die Historie des Wohnhauses Oderplatz 1 Revue passieren. Baubeginn war bereits im Februar 1995, das Richtfest stand wenige Monate später im Juni genannten Jahres an, die Fertigstellung im Dezember. Am 1. Januar 1996 gab es die Inbetriebnahme, und der offizielle Empfang stand für den 8. Februar im Kalender. Realisiert wurde das Vorhaben in Kooperation mit der Kreisbaugesellschaft Verden. 13 Plätze und sechs Wohnungen entstanden. Zwei Erweiterungen auf letztlich 17 Plätze folgten Ende 1996 sowie im Juli 2002. Die heiminterne Tagesstruktur für Senioren wurde im Juni 2014 eröffnet.

„Das Wohnhaus am Oderplatz war von Anfang an ein besonderes und vorausschauendes Projekt“, erklärt Hans-Joachim Hopfe. Noch bevor der Inklusionsgedanke in aller Munde war, sei er am Oderplatz schon umgesetzt worden. Eine Reihe der ersten Bewohner lebt übrigens bis heute in Einrichtungen der Lebenshilfe Rotenburg-Verden, andere sind in die eigenen vier Wände gezogen und einige der Erstbewohner feierten nun das Jubiläum gerne mit. Auch drei Mitarbeiter, die das Wohnhaus am Oderplatz mit aus der Taufe gehoben haben, sind immer noch in Diensten der Lebenshilfe (Rita Thalies, Kerstin Wilmer und Ulf Hennig).

Hans-Joachim Hopfe dankte allen Beteiligten für die konstruktiven und kritischen Anmerkungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Ein Dank ging darüber hinaus an die Eltern und Betreuer für die Unterstützung sowie an alle Mitarbeiter für die geleistete Arbeit. Die Leitung der Einrichtung obliegt Maike Preuß.

Nach den Begrüßungsworten griffen die Besucher am Grill und am Büfett zu und nutzten die Zeit, nette Gespräche zu führen. Ein Blick lohnte sich außerdem auf die Fotos aus den vergangenen Jahren, die an einem Band aufgehängt worden waren.

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