Europas beste Naturfotografien im Deutschen Pferdemuseum zu sehen

Atemberaubende Aufnahmen

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„Hastiger Hamster“ nannte der deutsche Fotograf Christoph Kaula, sein Foto, das in der Kategorie Säugetiere lobende Erwähnung fand.

Verden - Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) kürt seit 2001 den „Europäischen Naturfotograf des Jahres“ stehen fest. Fast 18.000 Bilder aus 38 Ländern lagen der Jury dieses Mal vor. Die Aufnahmen von Siegern und Platzierten, von Profis und Hobbyfotografen, zeigt das Deutsche Pferdemuseum in Verden ab heute in einer Ausstellung.

Mehr als 80 ausgezeichnete Fotografien geben bis zum 19. März 2017 einzigartige Einblicke in die verschiedensten Facetten der Natur und dokumentieren eindrucksvoll faszinierende Szenen aus der Tier- und Pflanzenwelt.

Zum Gesamtsieger des Naturfoto-Wettbewerbs kürte die renommierte Jury in diesem Jahr Audun Rikardsen aus Norwegen mit seinem Bild „Ein Atemzug in der Polarnacht“. Es zeigt einen luftholenden Schwertwal an der Wasseroberfläche in einer eisigen Polarnacht. 

Die extremen Wetterverhältnisse, so hießt es in der Pressemitteilung, stellten für den Fotografen schwierigste Bedingungen dar, erzeugten jedoch gleichermaßen eine außergewöhnliche, düstere und geheimnisvolle Stimmung, die die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich lenkt und an das Bild fesselt.

Das Siegerfoto des diesjährigen Wettbewerbs: „Ein Atemzug in der Polarnacht“ von Audun Rikardsen, aus Norwegen.

Hinter jedem Foto der Ausstellung stehe eine eigene, ganz spezielle und faszinierende Entstehungsgeschichte. Fotografinnen und Fotografen, die mit viel Geduld und Besonnenheit, gründlicher Planung, viel Können und Kreativität den perfekten Moment mit der Kamera eingefangen haben. 

Und deren Naturwissen und Respekt für ihre Umwelt Voraussetzungen für ihre Fotografie darstellen. Ohne Einsatz von Bildmanipulationsprogrammen begeistern ihre Bilder die Betrachter durch die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur, veranschaulichen aber gleichzeitig auch die Verwundbarkeit der Erde.

Ein Hamster, der hastig, mit vollgestopften Bäckchen seinen Bau aufsucht, eine Raubkatze nach dem Schlammbad, eisige Gletscherfronten, Forellen unter dem Polarlicht, Wale beim Unterwasserballett, Damhirsche, die auf sicheren Pfaden die Autobahn queren, ein Eisbär, der als König der Arktis auf einer Eisscholle thront: Die Ausstellung besticht durch ihre Vielfältigkeit.

 Mal sind die Bilder voller Dynamik, mal strahlen sie die vollkommene Ruhe aus, sie sind spannend, laden aber auch zum Träumen ein, erzählen vom wahren Leben oder scheinen aus einer unwirklichen, märchenhaften Welt zu stammen. Aber alle zusammen zeigen Blickwinkel und Motive, die die meiste Zeit im Verborgenen liegen.

Die Ausstellung umfasst Fotos aus den acht Kategorien des Wettbewerbs – von der Tier- und Pflanzenfotografie über Landschafts- und Unterwasseraufnahmen bis zu Bildern, die sich auf künstlerische Art mit den Farben und Formen der Natur beschäftigen.

Begleitend zur Ausstellung ist im Tecklenborg-Verlag ein Bildband erschienen, der im Museumsshop angeboten wird. Die Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr.

Atemberaubende Aufnahmen aus der Natur

Weitere Informationen unter www.dpm-verden.de.

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