Duo Pangea bei Intscheder Bauernhof-Sommerkonzert

Wohlklang neben Strohballen

Das Duo Pangea überzeugte mit vielseitigen Klangvariationen. - Fotos: Albrecht

Intschede - Das Bauernhof-Sommerkonzert in Intschede mausert sich so langsam zu einem Geheim-Tipp für besondere Musik in einer besonderen Atmosphäre.

Das Team vom Intscheder Bauernhof-Eis hatte jetzt zu einem Konzert das Duo Pangea in ihren wunderschönen Bauergarten mitten im Intscheder Ortskern, gleich neben der Kirche, eingeladen. „Wir haben dem Wetter am Morgen schon nicht getraut und dann kurzerhand unsere große Stroh- und Gerätehalle hergerichtet“, begründete Kristina Clausen den Umzug.

Das Publikum kam in der rappelvollen Stroh- und Gerätehalle voll auf seine Kosten.

Und sie sollte Recht behalten. Während des Konzertes fing es an zu regen. Das hätte draußen ein ein jähes Ende bedeutet. Der Umzug in die große Halle hat dann das wunderbare Konzerterlebnis nicht geschmälert. Wesentlich trug die Gruppe Pangea mit ihrer einzigartig interpretierten Musik dazu bei – das war viel mehr als die übliche Gitarrenmusik mit Gesang. Mit vielen zum Teil exotischen Instrumenten, wie dem Didgeridoo oder einer Nagelpfeile, schafften es die beiden Künstler auf der Bühne wie eine komplette Band zu klingen. Durch die vielen unterschiedlichen Arrangements wurde das Publikum immer kurzweilig unterhalten, nicht zuletzt durch die lockere Stimmung, welche die beiden durch kleine Gags und lustigen Sprüche schafften.

Auch die Dekoration der Halle trug zum Konzerterlebnis bei. Dazu dienten Heuballen, Trecker oder das frisch geerntete Korn. Dazwischen hatten es sich die Konzertbesucher bequem gemacht. Die Hälfte der rund 350 Gäste hatte seine eigene Sitzgelegenheit mitgebracht und lauschte vom Campingstuhl oder Hocker der Musik. Für die Musiker war es ein völlig neues Gefühl, von einem Kornanhänger, der zur Bühne umfunktioniert war, zu spielen. „Wo ist die Leiter, damit wir hier nachher auch wieder runter kommen“, scherzten beide. Blumengestecke und anderer Dekoschmuck sorgen zusätzlich für eine wohlige Atmosphäre. Und überraschenderweise stimmte sogar die Akustik.

Auch das Publikum, das draußen an den Stehtischen stand, hatte exzellenten Hörgenuss. Während des Regens wurde eben noch ein wenig enger zusammengerückt.

„Im nächsten Jahr gibt es wieder ein Konzert, dann hoffentlich wieder open air in unserem Garten“, so Kristina Clausen, die sich noch bei den vielen Helferinnen und Helfern bedankte, die zur Herrichtung der Not-Location beigetragen hatten. 

ha

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