EWE rüstet Netz in Emtinghausen und Riede auf

Fit für bis zu 100 Megabit sekündlich

EWE TEL-Kommunalbetreuer Andreas Roshop (Zweiter von links) berichtete über abgeschlossene Arbeiten für besonders schnelles Internet in Emtinghausen und Riede. Wirtschaftsförderer Frank Bielefeld (links), Samtgemeinde-Bürgermeister Harald Hesse und Riedes Bürgermeister Jürgen Winkelmann (rechts) steuerten Anregungen, Wünsche und weitere Informationen bei.

Riede/Emtinghausen - Schnelles Internet – das bedeutete noch vor rund sieben Jahren mehr als zwei Megabit Übertragungskapazität pro Sekunde. In nur drei bis vier Jahren verdoppelt sich aber der Bedarf. Heute sind 30 Megabit das Mindestmaß.

Maximal bis zu 100 Megabit pro Sekunde ermöglicht die von der EWE TEL in kleinen Extrakästen an so genannten Kabelverzweigern in Riede und Emtinghausen installierte Zusatztechnik.

EWE-Kommunalbetreuer Andreas Roshop berichtete gestern beim Pressegspräch im Thedinghauser Rathaus über die abgeschlossenen Ausbauarbeiten in den beiden Ortschaften. Riedes Bürgermeister Jürgen Winkelmann, Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse und Wirtschaftsförderer Frank Bielefeld gehörten mit zur Gesprächsrunde.

In Emtinghausen könnten laut Roshop 275 Haushalte durch den Anschluss des großen, zentralen Kabelverteilers ans EWE-Glasfaser-Breitbandnetz das beschleunigte Internet nutzen.

In Riede wurden zwei Kabelverteiler hochgerüstet, und zwei weitere werden zum Jahresende noch erschlossen. Dann stünde 440 Haushalten die besonders schnelle Datenautobahn zur Verfügung. Die Anschlüsse müssen jeweils bei der EWE beantragt werden. Pro Haushalt sei das Ganze etwa ab 30 Euro monatlich zu haben, erläuterte der EWE-Kommunalbetreuer.

Die Kapazitätsverbesserung komme im Umkreis von etwa einem Kilometer rund um den jeweiligen Kabelverzweiger voll zur Wirkung. In weiterer Entfernung lässt die Beschleunigungswirkung allmählich nach. Nähere Informationen erhalten die einzelnen Haushalte noch in schriftlicher Form.

Wirtschaftsförderer Bielefeld erklärte auf Nachfrage und anhand von Schaubildern, dass der Kernort Thedinghausen weitgehend mit aureichend schnellem Internet versorgt sei. Aber auch hier seien schon Anbieter verstärkt unterwegs, um Interessierte für weitere Verbesserungen zu gewinnen, wusste Jürgen Winkelmann.

Auf längere Sicht sei es natürlich sinnvoll, allen Häusern auch in den abgelegensten Teilen der Gemeinde den schnellen Zugang per Glasfaseranschluss zu ermöglichenm, bekräftigte Harald Hesse. In Bayern sei das in einigen Landkreisen schon umgesetzt. Ohne erhebliche öffentliche Zuschüsse sei es jedoch nicht möglich und für die privaten Anbieter wirtschaftlich nicht rentabel. - la

Mehr zum Thema:

Tag der Regionen in Ströhen

Tag der Regionen in Ströhen

Erntefest in Aschen

Erntefest in Aschen

Gnabry ist der Gefährlichste

Gnabry ist der Gefährlichste

16. Venuslauf in Bremen 

16. Venuslauf in Bremen 

Meistgelesene Artikel

Brand einer Scheune in Holtum (Geest)

Brand einer Scheune in Holtum (Geest)

Volksfest-Laune auf der Schlemmermeile

Volksfest-Laune auf der Schlemmermeile

Frau ist hilflos eingesperrt

Frau ist hilflos eingesperrt

Landwirtschaftsmeister Henning Müller fährt Ernte ein

Landwirtschaftsmeister Henning Müller fährt Ernte ein

Kommentare