Kritik am „blauen Brief“ der Kommunalaufsicht

Bürgermeister mag den Tonfall nicht

Emtinghausen - Der Tonfall im Bericht der Kommunalaufsicht des Landkreises zum Haushalt 2016 der Samtgemeinde Thedinghausen und der Mitgliedsgemeinden gefällt Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse nicht.

Es gebe daher dringenden Gesprächsbedarf, meinte er auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Emtinghausen im Heerenkamper Krug.

Zwar seien die meisten Haushalte in der Samtgemeinde am Ende nicht ausgeglichen, räumte Hesse ein. Es gebe aber jeweils hohe Rücklagen aus Jahren zuvor, so dass das Minus mehr als ausgeglichen sei. Der Landkreis habe die Etats daher auch jeweils anstandslos genehmigt.

Für herbe Rügen wegen der Haushaltsführung und Hinweise auf die Pflicht zum Aufstellen eines Haushaltssichungskonzeptes gebe es daher eigentlich keinen Anlass, betonte Hesse.

„Unsere Finanzlage ist geordnet“, und Mitgliedsgemeinden stünden ebenso wie die Samtgemeinde sogar mit am besten im gesamten Landkreis da, machte er weiter deutlich.

Verschuldung und Kreditaufnahmen lägen in anderen, benachbarten Orten deutlich höher, „und deshalb müssen wir uns hier wirklich nicht verstecken“.

Hesse nahm so deutlich Stellung, weil vorher Ratsmitglieder von einem „blauen Brief“ des Landkreises zum Hauhalt 2016 gesprochen hatten.

Auch der Emtinghauser Bürgermeister Gerhold Bremer wusste natürlich davon. „Wir haben immer sparsam gewirtschaftet und nie in Saus und Braus gelebt“, bekräftigte er ebenfalls. - la

Rubriklistenbild: © dpa

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