Otterstedter „Gemeinschaftsprojekt“: Countdown läuft / 4. Juli Anmeldeschluss

Sputen fürs Turbo-Internet

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Da geht’s zum Turbo-Internet: Die gemeindeeigene Breitband Innovationen Nord GmbH (BIN), hier vertreten durch (v.li.) Planer Hans-Peter Wolff, Geschäftsführer Carsten Haverkamp und Bürgermeister Horst Hofmann, bietet den Glasfasernetz-Ausbau in Otterstedt an, wartet aber noch auf die Zusagen der Bürger, sich an dem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen. ·

Otterstedt - Von Petra HolthusenMal abwarten, was der Nachbar macht oder ob’s der Bürgermeister nicht noch anders geregelt kriegt – diese Zeit der Zögerlichkeit ist abgelaufen. Wer in Otterstedt das schnelle Internet will, muss sich nun sputen: „Leute, das geht nur, wenn ihr jetzt unterschreibt – sonst kommt’s nicht“, appelliert Bürgermeister Horst Hofmann.

Denn der geplante Glasfasernetz-Ausbau in Otterstedt ist nur als finanzielle „Gemeinschaftsleistung“ zu realisieren, „und ich dachte, die Gemeinschaft der Otterstedter kriegt das hin“, so Hofmann. Die Hoffnung hat er auch noch nicht aufgegeben, allerdings wird die Zeit für „die einmalige Chance“ knapp: Bis zum 4. Juli müssen mindestens 300 Otterstedter Haushalte ihren Beitrag zum Breitband-Ausbau gezeichnet haben, sonst dürfte der am Abend tagende Aufsichtsrat der gemeindeeigenen Internet- und Telefonbetreibergesellschaft Breitband Innovationen Nord GmbH (BIN) das Projekt zu den Akten legen.

Die BIN hat die Gemeinde eigens gegründet, um nach dem erfolgreichen – und noch staatlich geförderten – Pilotprojekt in Narthauen und Benkel auch den Rest des Fleckens mit Glasfaserkabeln für das immer wieder geforderte Turbo-Internet zu versorgen. Eigentümer der neuen Netze ist das gemeindeeigene Elektrizitäts-Werk Ottersberg (EWO) und Netzbetreiber die BIN.

„Wir möchten den Bürgern eine zukunftsweisende Breitband-Infrastruktur mit Übertragungsraten von bis zu 25 000 kbit/s anbieten“, erklärt Carsten Haverkamp, Geschäftsführer sowohl des EWO als auch der BIN.

Wie Haverkamp den Otterstedtern vor zwei Wochen in Rundbriefen und einer Informationsveranstaltung erläuterte, ist der weitere Ausbau der Breitband-Infrastruktur aber mangels Fördermittel an die Voraussetzung geknüpft, dass sich die Interessenten an den Netzausbaukosten beteiligen. Für die Otterstedter bedeutet das eine Einmalleistung von 399 Euro pro Anschluss und einen Kommunikationsanbieterwechsel zur BIN GmbH.

Um die Deckungslücke in der Kalkulation der BIN bei geplanten 200 000 Euro Investitionskosten zu schließen, müssen mindestens 300 der angeschriebenen 800 Otterstedter Haushalte für 399 Euro anschließen. Verbindliche Zusagen gibt es nach Worten von Haverkamp und Hofmann bislang aber erst 50. Beide rechnen jetzt mit einem Ansturm „auf den letzten Drücker“ – also bis zum 4. Juli.

Gibt der Aufsichtsrat der BIN dann grünes Licht für den Breitband-Ausbau in Otterstedt, soll der Ort spätestens im April 2013 mit zehn- bis zwanzigmal höheren Übertragungsgeschwindigkeiten im Internet unterwegs sein. Wer erst nach dem 4. Juli in das Projekt einsteigen will, sofern es realisiert wird, zahlt einen deutlich höheren Beitrag.

Nähere Auskünfte gibt es bei Carsten Haverkamp im E-Werk unter Telefon 04205-317080. Im Internet hat der Planer der BIN, Hans-Peter Wolff, die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Breitband-Ausbau in Otterstedt zum Abruf bereitgestellt unter:

http://www.ewerk-ottersberg.de

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