Gewerbeschau in Posthausen: Am Sonntag setzt der erwartete Zulauf ein

Selbstständige treten ohne Ausnahme blau auf

Reinhard Pointmayer (links) verkaufte Honigprodukte.
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Reinhard Pointmayer (links) verkaufte Honigprodukte.

Posthausen - „Am Sonnabend ist es eher ruhig. Dafür ist die Gewerbeschau am Sonntag immer sehr gut besucht“, wusste Heike Delorme aus Erfahrung. Und so war es auch. Verbunden mit dem verkaufsoffenen Sonntag des Einkaufzentrums Dodenhof am Erntedank-Sonntag hatte die Posthausener Geschäftsfrau die zweitägige Gewerbeschau mit Gewerbetreibenden aus Posthausen und Umgebung auf dem Dodenhof-Parkplatz auf die Beine gestellt.

Wie in der Vergangenheit gelang es Delorme, eine bunte Mischung aus Handwerk und Dienstleistungen zusammen zu bekommen. Diesmal präsentierten sich mehr als 15 Aussteller aus dem Raum Posthausen in dem großzügig bemessenen Gewerbezelt. Um die Gemeinschaft nach außen hin zu betonen, traten alle in einheitlicher, blauer Bekleidung auf.

Vorgestellt wurden Wurstwaren aus eigener Hausschlachtung, Honig, Bekleidung. Auch Whirlpools in verschiedener Art und Größe gab es zu sehen und landwirtschaftliche Geräte vor dem Zelt.

Zu den Stammgästen unter den Ausstellern, die jedes Jahr dabei sind, gehört Renate Warnke, eine Hobbykünstlerin, die in einem Kunstkreis mit anderen Kunstinteressierten Ölbilder malt. Und auch Lotte Hoffmann, die am Nachbarstand selbst gemachte Marmeladen aller Art an die Frau und den Mann brachte. Ebenfalls seit Jahren dabei, zeigten die Eheleute Anke und Jürgen Poetukat Neuigkeiten aus dem Bereich der Holzdekoration.

Silke Krüger, die in Posthausen eine Praxis für Krankengymnastik und Sportphysiotherapie betreibt, machte die Besucher auf ihr Angebot aufmerksam. Volker Dunker von einer ortsansässigen Gärtnerei informierte das Publikum per Fahrrad „über die Vision, in absehbarer Zeit ein Hofcafé mit 60 Plätzen in Posthausen zu eröffnen“.

Für die Jüngsten überlegte sich ein Grasdorfer Lohn- und Fuhrunternehmen einen besonderen Sandkisten-Spaß. Begleitet von einem Firmenangehörigen, durften Kinder in einem Minibagger draußen im Eingangsbereich des Zeltes mit einem Minibagger nach Herzenslust Sand schaufeln.

Ein paar Stunden zuvor war am Sonntagmorgen der Flohmarkt auf der Straße vor der ehemaligen Gaststätte gestartet worden. Bei schönsten sommerlichen Temperaturen zog er die Massen an. Dort kamen Schnäppchenjäger voll auf ihre Kosten. · woe

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