Wahlaufruf von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP

„Bündnis für eine starke Demokratie!“

Die Vorsitzenden und Spitzenkandidaten der im Oytener Gemeinderat vertretenen Parteien haben sich im „Bündnis für eine starke Demokratie!“ zusammengefunden und werben in einer gemeinsamen Aktion darum, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am 11. September zur Kommunalwahl gehen und links- und rechtspopulistischen Parteien eine Abfuhr erteilen: (v.li.) Thomas Ceglarek-Brockshus (FDP), Heiko Oetjen (SPD), Hermann Ehlers (CDU), Hubert Dapper (Grüne), Dr. Kai Grönke (CDU), Ralf Großklaus (SPD) und Reena Saschowa (Grüne).

Oyten - Die im Gemeinderat der Gemeinde Oyten vertretenen Parteien – SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP – haben sich im Vorfeld der am 11. September anstehenden Kommunalwahl in einem sogenannten „Bündnis für eine starke Demokratie!“ zusammengefunden.

Sie treten damit antidemokratischen Tendenzen in der Gesellschaft gemeinsam „entschieden entgegen“. So steht es in einem gemeinsamen Wahlaufruf, den die vier Partei-Vorsitzenden unterschrieben haben.

Dieser Tage bekommt jeder Wahlberechtigte in der Gemeinde Oyten Post von dem „Bündnis für eine starke Demokratie!“, um die Menschen zu sensibilisieren und aufzurufen, am 11. September zur Wahl zu gehen. Hauptgrund für diese Aktion ist laut einer Presseerklärung des Bündnisses „das Antreten der extremistischen Parteien zur Kommunalwahl“. 

In dem Flyer des Bündnisses heißt es: „Wir alle wollen ein lebenswertes, buntes Oyten mit Platz für Menschen verschiedener Nationalitäten, Religionen, Ansichten und Neigungen. Dazu sind in erster Linie Sie, die Wahlberechtigten in unserem Ort gefragt. Denn Sie entscheiden durch Ihre Stimme bei den Kommunalwahlen am 11. September darüber, wie sich der neue Gemeinderat und auch der Kreistag zusammensetzen.“

Die Parteien im Oytener Gemeinderat betonen in ihrer Pressemitteilung, dass sie jede für sich mit unterschiedlichen Inhalten um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler werben, aber im Kampf gegen Strömungen vom Rand des rechten und linken Spektrums einig seien. Angesichts der Tatsache, dass die Wahlbeteiligung immer mehr abnehme, wollen SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Oyten ein „positives Zeichen setzen“.

Der Wahlaufruf der etablierten Parteien im Wortlaut: „Wir bitten Sie: Gehen Sie am 11. September zur Wahl und geben Sie Ihre Stimme einer Partei, die für ein demokratisches, weltoffenes Deutschland eintritt. Wer nicht wählt, wendet sich ab von der Demokratie. Erteilen Sie politischen Hetzern, Ewig-Gestrigen und Feinden der Demokratie eine Abfuhr. Nicht die sind das Volk. Wir sind es alle gemeinsam. 

Helfen Sie mit, die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen in unserer Gemeinde Oyten steigen zu lassen und dadurch ein deutliches Zeichen zu setzen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern, Enkeln und anderen jungen Menschen, damit diese ihr Erstwahlrecht wahrnehmen und sich aktiv mit den Parteien und ihren Programmen auseinandersetzen. Wir sind alle offen für Anregungen und Kritik. Erklären Sie bitte den Erst- und Jungwählern, warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen. Wer wählt, entscheidet mit. Wer nicht wählt, überlässt anderen die Entscheidung.“

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