Quelkhorner Sänger-Familie rockt zum Fest das rappelvolle „Bergwerk“

Heimspiel für die Bertzbachs

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Lennard und Celeste Bertzbach sorgten mit Vater Tobias und Bruder Luca auch beim diesjährigen Heimat-Weihnachtskonzert für ein brechend volles Haus im Quelkhorner „Bergwerk“ und begeisterten das Publikum restlos.

Quelkhorn - „Driving home for Christmas“, der weihnachtliche Popsong ist gesungenes Motto für junge Leute, die es vom Dorf in die Welt hinausgezogen hat und die zu Weihnachten nach Hause kommen. Wie auch die vielseitig begabten und allesamt musikalischen Kinder des früheren Quelkhorner Öko-Landwirts und heutigen Chansonniers Tobias Bertzbach. Und wenn die Bertzbach-Family angereist ist, gibt es alle Jahre wieder ein Familienkonzert im Quelkhorner „Bergwerk“.

Der Saal war auch diesmal rappelvoll, als Lennard, Celeste und Luca Bertzbach mit Vater Tobias Altes und Neues in Sachen Soul, Pop, Rock und Schlager, vielfach aus eigener Feder, sangen – mal solo, mal im Duett von Vater und Sohn oder von Bruder und Schwester, instrumental begleitet von Lennard Bertzbach am E-Piano oder auf der Gitarre. Marlon war diesmal nicht dabei, dafür überraschte Luca Bertzbach mit einem Auftritt. Der Wahl-Berliner ist Tierarzt, könnte aber durchaus auch auf der Bühne sein Geld verdienen. Er mischte das Publikum gleich mal mit dem Hamburger Dauerbrenner „Fofftein ole Rundstück un een halbet Achtel Mett“ auf.

Die heitere Seite von Tobias Bertzbach mit Stücken von Georg Kreisler reichte von bitterbösen Satire- bis zu lustig-ironischen Liebesliedern. Mit unverwechselbarer Stimme schmachtete er das Fräulein mit den drei blauen Augen an und besang den Zirkus in Flammen. Das Publikum amüsierte sich köstlich und geizte nicht mit Beifall.

Celeste Bertzbach, Hebamme und Medizinstudentin, gab der Familienband mit ihrer eindrucksvollen Stimme einen ganz besonderen Groove. Sie fegte barfüßig über die Bühne, machte zwischendurch frisch-fröhliche Ansagen, war im steten Dialog mit Vater und Brüdern und bespaßte noch ganz nebenbei ihr zweijähriges Töchterchen, das ohne Mama nicht im Zuschauerraum bleiben wollte. „The new“ ist ein neues Stück: „Ich habe es nach dreijähriger Pause geschrieben. Ich mag es und ihr hoffentlich auch“, stellte Celeste einen neuen Song vor, mit dem sie viel Applaus abräumte. „Headline“ und „In the Darkness“, auch Titel aus eigener Feder, trafen ebenfalls den Geschmack des Publikums und wurden anhaltend beklatscht.

kr

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