17. Modenschau der Tibet-Hilfe als lustiges Spektakel

Gräfin Emma von Lesum hielt Hof

Gräfin Emma von Lesum hielt bei der Modenschau der Tibet-Hilfe Hof. - Foto: Keppler

Fischerhude - Ein Pelzmantel für 50 Euro, eine Lederjacke für 30, ein eleganter Pullover für 12... – unzählige Schnäppchenjäger ließen sich am Wochenende den 17. Second-Hand-Kleidermarkt der Fischerhuder Tibet-Hilfe in Buthmanns Hof nicht entgehen, peppten ihre Garderobe mit edlem Zwirn aus zweiter Hand auf und taten damit tibetischen Nomadenkindern etwas Gutes: Der gesamte Erlös des Kleidermarktes fließt wie in den Vorjahren in eine Schule in Dargye in Ost-Tibet.

Wie immer erlebte der zweitägige Benefiz-Kleidermarkt mit hochwertiger gespendeter Garderobe seinen Höhepunkt in zwei Modenschauen am Sonntag, für die sich das Organisationsteam um Ina Mahlstedt etwas Besonderes hatte einfallen lassen. Bevor die Laien-Models über den Catwalk im Buthmanns Hof liefen, um Kleidung für jeden Anlass und jedes Wetter vorzuführen, hielt Gräfin Emma von Lesum Hof. Sie galt zu Lebzeiten als große Wohltäterin und hätte die Benefiz-Modenschau sicher nach Kräften unterstützt. 

In einer atemberaubenden Robe aus der Zeit des Barock und mit einer Zofe neben sich, nahm die Gräfin die Huldigungen des Publikums entgegen, um sich dann als Zuschauerin mit ihrem ausladenden Reifrock auf einem Stuhl niederzulassen. Unter Beifall flanierten dann Laien-Models in Outfits der neuen Zeit in schnellem Takt über den roten Teppich, zeigten Freizeitmode, Kleider für jeden Tag und besondere Anlässe in pfiffigen Kombinationen, die den Zuschauerinnen und Zuschauern ordentlich Lust auf den Kleiderkauf machten.

„Kaufen Sie, meine Damen, gönnen Sie sich etwas und tragen Sie dazu bei, dass sich unsere Kasse für Tibet füllt. Jeder Euro wird dort dringend gebraucht“, warb Ina Mahlstedt, die den Fischerhuder Tibet-Motor seit über 20 Jahren am Laufen hält und dafür sorgt, dass beim Benefiz-Kleidermarkt immer neue Impulse gesetzt werden. Sie dankte in ihrer kleinen Ansprache allen großzügigen Spendern, aber auch dem Helferteam, das in mühevoller Vorbereitung die Veranstaltung erst möglich macht: „Im vergangenen Jahr konnten wir 12.000 Euro spenden. Das ist wirklich ein ganz wunderbarer Erfolg, der nur mit Ihrer Hilfe zustande gekommen ist.“

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag konnten die Veranstalter einen ständigen Zulauf in Buthmanns Hof vermelden. Besucherinnen von überall her, darunter viele Stammkundinnen auch aus Bremen, Delmenhorst und sogar aus Oldenburg, begeben sich auf Schnäppchenjagd an den gut sortierten Ständern und Tischen mit hochwertiger Mode.

kr

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