45 Ottersberger pflanzen Eichen, Buchen & Co.

4500 neue Bäume produzieren Sauerstoff für besseres Klima

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Bei bestem Pflanzwetter setzten Mitglieder und Unterstützer von Ikeo junge Eichen und Buchen in der Surheide.

Quelkhorn - 70 Zentimeter Abstand einhalten und ansonsten immer geradeaus... Unter dieser Prämisse griffen am Samstag Mitglieder des Ottersberger Klimaschutz-Vereins Ikeo, allen voran Vorsitzender Bernhard Schorn, sowie Fischerhuder und Quelkhorner Bürger zum Spaten und vollendeten eine beeindruckende Baumpflanzaktion in der Quelkhorner Surheide.

Auf einer gemeindeeigenen Fläche von 7000 Quadratmetern Größe wurden unter dem Titel „aufBäumen für den Klimaschutz“ unter Regie von Ikeo an zwei Pflanztagen insgesamt 4.500 Eichen, Buchen und andere heimische Gehölze gesetzt.

„An der Aktion haben sich 45 Ottersberger Bürgerinnen und Bürger beteiligt, darunter viele Kinder. Allein elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a des Gymnasiums Ottersberg haben es sich nicht nehmen lassen, an ihrem schulfreien Samstag der Novemberkälte zu trotzen, und haben kräftig mit angepackt“, freute sich Schorn.

Gepflanzt wurden 3000 Stieleichen, 1000 Rotbuchen und je 100 Haseln, Hartriegel, Hainbuchen, Feldahorne und Pfaffenhütchen. Die weitere Pflege der Bäume übernimmt der gemeinnützige Verein Ikeo. „Die Kosten der Aktion betragen rund 6000 Euro. Zwei Drittel kommen durch Spendengelder rein, ein Drittel bezahlt der Verein aus seinen Mitgliedsbeiträgen“, informierte Schorn.

Die von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Fläche, früheres Weideland, war zunächst umgebrochen worden, um die Grasnarbe zu entfernen. „Das muss sein, sonst kommt man mit dem Spaten nicht in den Boden und die Bäumchen haben es schwer anzuwachsen“, erläuterte Alt-Bürgermeister Jochen Bertzbach, der es sich nie nehmen lässt, sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen.

Die groß angelegte Baumpflanzaktion von Ikeo, übrigens bereits die zweite innerhalb von drei Jahren, hat als Zielsetzung, die Klimaverhältnisse positiv zu beeinflussen. „Bäume nehmen CO2 auf, wandeln es in Sauerstoff um und entlasten somit die Umwelt. Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg etwa 13 Tonnen CO2“, betonte Schorn.

Zahlreiche regionale Sponsoren unterstützten die Aktion finanziell. Örtliche Firmen, die Gemeinde und die die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen sowie private Spendengeber halfen mit, den neuen Wald auf den Weg zu bringen. Weitere Übernahmen von Baumspenden und Baumpatenschaften für Kinder, Enkelkinder oder Frischvermählte sind gern gesehen.

Die Möglichkeit des Engagements reicht von der einfachen Baumspende in Höhe von 5 Euro über die größere Baumspende mit Nennung auf der Sponsorenliste, die am Grundstück angebracht wird, bis zur Baumspende für Kinder oder andere Personen mit Namensschild am Baum.

Für ausführliche Informationen steht der Verein Ikeo unter Telefon 04293-787511 und im Internet unter der Adresse www.ikeo-ev.de zur Verfügung.

kr

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