Langwedeler Kunsthandwerkermarkt

Zwei Tage im Zeichen der schönen Dinge

Der Beliebtheitsgrad des Langwedeler Kunsthandwerkermarktes lässt sich an den Besucherzahlen ablesen – und die waren wieder sehr gut. - Foto: Bruns

Langwedel - Zwei Tage stand das Langwedeler Rathaus ganz im Zeichen der schönen Dinge, denn der Langwedeler Kulturverein veranstaltete dort seinen sehr beliebten Kunsthandwerkermarkt.

Aus weiten Teilen Niedersachsens kommen stets die Aussteller, und Michael Petersen war extra aus Schleswig-Holstein angereist. Die Organisatorin wohnt fast um die Ecke: Elke Raddatz aus Völkersen hatte die erlesene Mischung an Ausstellern zusammengestellt. Wert legt sie nicht nur darauf, den Besuchern etwas Besonderes zu bieten, sondern dass alles gut zusammen passt. Möglichst große Vielfalt, Bewährtes und Neues, Aufbau und Gestaltung alles muss aus ihrer Sicht stimmig sein, damit sich Besucher und Aussteller wohlfühlen. Es scheint ihr wieder einmal geglückt zu sein.

Uwe Bräucker war aus Hannover angereist. Für ihn war der Langwedeler Kunsthandwerkermarkt eine persönliche Premiere und Elke Raddatz, die er von anderen Ausstellungen und Märkten kennt, hatte ihm nicht zu viel versprochen.

„Es ist ein toller, sehr persönlicher Markt“, so Bräucker. Er fertigt Schmuck und interessante Objekte aus Holz und fossilem Baumharz, nämlich Bernstein. „So schließt sich der Kreis“, sagt Bräucker. Treibholz, wie er es verwendet, findet sich auch bei den außergewöhnlichen Lampen von Sabine Sillinger und Brigitte Leider aus Oyten wieder. 

Von der Bearbeitung des Holzes bis zur Herstellung der Lampenschirme wird alles von den beiden Frauen selbst gemacht. „Angefangen haben wir mit Engeln, Stück für Stück wurde alles perfektioniert“, verriet Sabine Sillinger. Die Resonanz sei sehr positiv, aber sie seien sich auch bewusst, dass diese Lampen mehr als ein Mitbringsel sind. „Viele wollen es eine Nacht überschlafen oder kommen am zweiten Veranstaltungstag mit ihrem Partner, denn dem muss es schließlich auch gefallen.“

Einen Stand weiter nutzten zwei Frauen jede ruhige Minute, um zum Strickzeug zu greifen, an einem anderen Stand wurden Hüte aufprobiert. Auch muss es nicht immer ein Standard-Stöpsel sein, in Langwedel gab es edle und deutlich schöner anzusehende Varianten in Keramik. Ebenso Zierkorken aus Keramik oder bei Hans-Joachim Winter auch aus Mineralien gefertigt.

Kunsthandwerkermarkt in Langwedel

Rosi Nikolai war schon als Ausstellerin auf dem Markt anzutreffen, als dieser noch in der Grundschule in Langwedel stattfand. Lange, lange ist es her. „Eigentlich müsste schon jeder einen meiner Wichtel haben“, scherzte die Langwedelerin. „Aber Herbst ist Wichtelzeit“, stellte sie fest und bestimmt ist sie mit ihren kleinen Zapfenfreunden im nächsten Jahr wieder mit dabei.

wb

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