Hochbetrieb auf dem Hof Beckröge

Etelsen: Auf dem Weg zur Weihnachtsstimmung

Sonst haben sie am ersten Advent immer ein Lebkuchenhaus versteigert. In diesem Jahr ist die Kirchengemeinde zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf dem Etelser Weihnachtsmarkt vertreten. Dort verkaufte man: Lebkuchen.

Etelsen - Von Wiebke Bruns. Hochbetrieb herrschte am Wochenende auf dem Hof Beckröge in Etelsen. Grund war der jedes Jahr am ersten Adventswochenende stattfindende Weihnachtsmarkt. 52 Aussteller waren gekommen und genossen sicher ebenfalls das sehr stimmungsvolle Ambiente.

Das gefiel auch Ruth Bastian-Peters aus Baden. „Wir wollen hier in Weihnachtsstimmung kommen“, verriet sie und das dürfte geglückt sein. Die Scheune und der angrenzende Kornspeicher waren wieder liebevoll für die zweitägige Veranstaltung geschmückt worden. So mancher suchte nach Geschenken, andere gönnten sich selber etwas Schönes, denn davon gab es reichlich.

Mit einem Kinderbuch, in dem der Name des Kindes Teil der Geschichte ist, damit kann sicher nicht nur der Weihnachtsmann trumpfen.

Bei Franz-Josef von Hammel gab es schwedische Lakritze. Er habe mittlerweile unter den Besuchern des Etelser Weihnachtsmarktes viele Stammkunde, verriet er. Regelmäßig als Aussteller dabei ist auch der Hof Meyerwiede, der unter anderem handgewebte Sitzkissen im Angebot hatte. Für die örtliche Kinderarche ist der Weihnachtsmarkt ebenfalls ein Pflichttermin.

Sonst haben sie am ersten Advent immer ein Lebkuchenhaus versteigert. In diesem Jahr ist die Kirchengemeinde zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf dem Etelser Weihnachtsmarkt vertreten. Dort verkaufte man: Lebkuchen.

Erstmalig dabei war die Kirchengemeinde Etelsen. „Wir sind mit rund 20 Ehrenamtlichen im Einsatz“, verriet der Kirchenvorstandsvorsitzende Jürgen Neumann. Verkauft wurden unter anderem Lebkuchen, doch die hatten Andere gebacken. „Die Berufseinstiegsklasse Lebensmittelhandwerk und Gastronomie 16 und die Sprachförderklassen 162 und 163 der Berufsbildenden Schulen Verden“, erklärte Neumann. Durch deren Spende der Zutaten und den Arbeitseinsatz sei die Aktion auf Etelser Weihnachtsmarkt überhaupt erst möglich geworden.

Die Temperaturen hatten sich dem Anlass angepasst. Wem das zu kalt war, dem konnte geholfen werden. Mit Mützen, Hüten, Schals, Kaffee und Kuchen des Hofcafes, das dieses Jahr erstmalig auch ein Zelt aufgebaut hatte. Es gab Glühwein und heißen Zimtapfelsaft und reichlich zu Essen. Die Einzigen, die sich da noch auf die Hinterbeine stellten, waren die kleinen Shetlandponys. Das taten sie aber auch nur in der Show der „Thänhuser Zwerge“.

„Küss mich!“ Die Stimmung auf dem Etelser Weihnachtsmarkt bringt nicht nur die Menschen einander näher, sondern auch Mensch und Tier. Diese „Thänhuser Zwerge“ (Mitte) sind sogar noch einmal auf dem Hof Beckröge zu Gast: Beim Familientag am 17. Dezember.

Und wie zufrieden waren die Veranstalter? „Sehr“, sagte Jara Beckröge. Sie ist maßgeblich für die Auswahl der Aussteller verantwortlich. Die gesamte Organisation ist aber ein Familienprojekt. Der Weihnachtsmarkt ist aus einem Tannenbaumverkauf mit Glühweinstand entstanden und erfreut sich großer Beliebtheit. Um das Ganze etwas zu entzerren wurde der Beginn auf 11 Uhr vorverlegt. „Das hat sich bewährt“, so Familienoberhaupt Harm Beckröge. Tannenbäume gab es und gibt es noch täglich bis zum 24. Dezember. Für Sonnabend, 17. Dezember, ist von 11 bis 18 Uhr ein Familientag geplant, und dann zeigen auch die Thänhuser Zwergponys noch einmal ihre Kunststücke.

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