FC Langwedel und FSV Langwedel-Völkersen arbeiten mit Techniker-Krankenkasse zusammen

Sich gesund ernähren, viel bewegen und Stress abbauen

Der FC Langwedel und der FSV Langwedel-Völkersen haben mit der Techniker-Krankenkasse eine Kooperation für Gesundheitsprävention vereinbart. FC- und FSV-Vorsitzender Rolf Korb (links), FC-Vizechef Frank Bethge und Heiko Wetjen (Krankenkasse) freuen sich darüber.

langwedel - Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichende Entspannung sind wesentliche Bausteine für ein gesundes, langes Leben, belegen wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder. Den meisten Menschen ist das bekannt, dennoch sitzen viele nach einem oft anstrengenden Arbeitstag jeden Abend schlaff auf dem Sofa und stopfen Kalorienbomben in sich hinein. Der FC Langwedel, der FSV Langwedel-Völkersen und die Techniker-Krankenkasse wollen das zumindest für einen Teil der Bewohner im Flecken ändern.

Die Beteiligten haben eine Kooperation vereinbart. „Mit der gemeinsamen Aktion wollen wir den Gesundheitsgedanken in ein sportbegeistertes Umfeld tragen, um damit vor allem junge Menschen und Familien zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren“, erläutert Rolf Korb, Vorsitzender der beiden Sportvereine mit zusammen fast 500 Mitgliedern.

Bewegung, Ernährung und Stressabbau seien dabei die Stichworte. Vorgesehen sind nach Angaben von Korb Besuche von Fachleuten der Krankenkasse auf dem Sportgelände in Langwedel oder Völkersen, um Mannschaften, Trainern, Betreuern, aber auch den Vorstandsmitgliedern sowie Eltern von jungen Aktiven die neuesten Erkenntnisse auf diesen Themenfeldern zu vermitteln. „Das kann durch einen Vortrag im Vereinsheim geschehen, aber auch durch eine direkte Ansprache von jugendlichen Fußballern beim Training auf dem Platz“, sagt der Vorsitzende.

Was im Detail ablaufen solle, müsse allerdings noch mit Vertretern der Krankenkasse abgesprochen werden. Die Zusammenarbeit mit den Experten in Sachen Gesundheit sei übrigens durch einen persönlichen Kontakt mit Heiko Wetjen, Führungskraft in der Bremer Geschäftsstelle der bundesweiten Institution, zustande gekommen. Korb geht davon aus, dass das Präventionsprogramm im Frühjahr starten wird.

Ein Ansatzpunkt werde dann das Thema „Bewegung“ sein. Zwar sollte dieser Punkt in Sportvereinen kein Problem darstellen, aber passive Mitglieder, Eltern oder Geschwister von Aktiven könnten durchaus von profunden Tipps für körperliche Aktivitäten profitieren, meint der Vorsitzende. Für die Sportlerinnen und Sportler verspricht sich Korb durch die Kooperation mit der Techniker-Krankenkasse jedoch ebenfalls Vorteile. Denn beim Training und im Punktspielbetrieb trügen insbesondere Fußballer ja immer wieder mal Blessuren davon. Zu beantwortende Fragen könnten deshalb sein: „Wie gehe ich mit Prellungen, Muskelfaserrissen und anderen Verletzungen um?“ „Wie betreibe ich Wiedereingliederung in die Mannschaft?“

„Gesundheitsgedanken in Köpfen verankern“

Ein anderes wichtiges Thema ist aus Sicht des FC- und FSV-Chefs die Ernährung. Da gelte es für die Sportler, vieles zu beachten – „vor und nach dem Spiel oder in der Regenerationsphase unter der Woche“.

Dabei steht für Korb die „Flüssigkeitszufuhr“ in ausreichender, gesunder Weise obenan. „Gerade Jugendliche trinken ja oft zu viel Zuckerhaltiges.“ Die jungen Menschen, die mit 16, 17 Jahren noch mal starke Entwicklungsschübe durchmachten und bei falscher Ernährung gerade in dieser Phase erheblich Fett ansetzen könnten, was sie dann meist lange mit sich herumschleppten, seien aber auch nur durch die „richtige Ansprache“ zu erreichen. „Wenn ein Experte einem Jugendlichen darlegt, dass er zuviel Süßes trinkt, dann hat das ein anderes Gewicht als wenn das der Trainer sagt“, weiß Korb, der selbst die U7, U8 und die U16 beim FSV trainiert.

Dennoch ziele die Zusammenarbeit mit der Krankenkasse natürlich auch darauf ab, den Übungsleitern und anderen Verantwortlichen für die 26 Mannschaften von der U6 bis zur Ü65 beim FSV und für die beim FC verbliebene Tischtennissparte Rüstzeug an die Hand zu geben, um sie „fachlich fundierter“ zu machen. „Wir wollen insbesondere allen den Zusammenhang zwischen Ernährung und Bewegung ins Bewusstsein rücken.“

Das Thema „Stressabbau“ betreffe hingegen eher die Älteren in den beiden Vereinen und deren Umfeld. Rolf Korb (52), Hauptamtsleiter bei der Gemeinde Langwedel und Vize-Verwaltungschef im Rathaus, denkt dabei nicht zuletzt an sich selbst. Als Trainer stehe er zwar viermal pro Woche auf dem Platz, „aber ich bewege mich dabei viel zu wenig“. - mm

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