Eberhard Zegula und Gerd Schmakeit bringen Bremern Natur näher

Die Jäger und die Kinder aus dem Schullandheim

Also, ein Damhirsch – lief den Kindern bei ihrer Tour durch den Wald nicht über den Weg. Aber am Infomobil konnte Eberhard Zegula eine Menge erzählen, und ein Hirschgeweih gab es nicht nur zu begucken sondern auch zum Anfassen. - Foto: Hustedt

Cluvenhagen - Für fünf Tage kamen die Kinder einer dritten Klasse der Schule an der Horner Heerstraße, einer Bremer Ganztagsschule, jetzt in das Cluvenhagener Schullandheim. Es war der erste mehrtätige Ausflug für die Grundschulkinder aus der Großstadt, die natürlich bei feinem Sommerwetter den nahen Baggersee besonders anziehend fanden. Und dann war da noch die Sache mit den Jägern.

Eberhard Zegula nahm die Kinder mit auf einen Spaziergang durch den Wald. Unterwegs gab es viele Vogelstimmen zu erkennen und auch einige Federn aufzusammeln. So kamen die Kinder und Jäger Zegula mit Federn von Fasan und Buntspecht auf dem Schützenplatz in Daverden an, wo Gerd Schmakeit bereits mit dem Infomobil der Jägerschaften im Landkreis Verden wartete.

Die wissbegierigen Kinder wurden begleitet von den beiden Lehrkräften Inka Bergmann und Kim Fangmann. „Ist der Fuchs die Mutter vom Dachs ?“, steht es auf dem Infomobil. Natürlich nicht. Das wussten auch die Bremer Grundschulkinder und außerdem stellten sie den beiden Jägern ganz schön schlaue Fragen.

Gerd Schmakeit erklärte, dass der Mauswiesel das kleinste Raubtier ist und Mäuse fängt. Er stellte einen Fuchs vor, aber auch einen Steinmarder und einen Marderhund und wusste zu erzählen, dass der Marderhund aus Asien eingewandert ist. Einen Habicht und den kleineren Sperber hatte er dabei, auch einen Mäusebussard. Den Kuckuck erkannten viele der Kinder sofort, auch wenn der selten zu sehen, sondern mehr zu hören ist. Dass der Kuckuck seine Eier in fremden Nestern versteckt und nicht selbst ausbrütet, ist ja auch vielen bekannt.

An einer Schautafel erläuterte Eberhard Zegula das Damwild und zeigte das Geweih eines Damhirsches. Er erklärte, dass der größte Feind eines Reh das Auto ist. Zegula bewies, dass Hasen größer sind als Kaninchen. Es gibt aber noch weitere Unterschiede. Kaninchen werden blind in einem Bau geboren und bleiben dort drei Wochen, ohne die kleinen Nasen ans Tageslicht zu stecken. Hasen kommen auf dem Feld zur Welt und können gleich sehen.

Gerd Schmakeit konnte abschließend noch das Trittsiegel eines Wolfes vorzeigen. Als er ein Fuchsfell einer Schülerin um die Schultern hängte, war der Jubel groß.

Mit einem großen Applaus bedankten sich die Kinder und Lehrkräfte bei den beiden Jägern für diese informative Stunde.

hu

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