Landkreis-Verden - Einfach mal ein bisschen frech sein

Einfach mal ein bisschen frech sein

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Mediengruppe Kreiszeitung

Von Volkmar Koy

Es gibt Chefredakteure, die fordern von ihren Mitarbeitern: „Einfach mal ein bisschen frech sein.“ Dann werden die Kollegen und Kolleginnen frech, und schon könnte das mit Abstrichen auch nach hinten losgehen. Vorsicht ist also die Mutter der Porzellankiste. Folglich muss das Frechsein-Bild ein wenig anders aufgebaut werden. Stellen Sie sich vor, liebe Leser und Leserinnen, diese Zeitung hätte in der Tat jeden Tag einen neuen Chefredakteur. Wie frech wäre das denn? Das geht schlicht nicht. Meinen Sie. So frech kann man nun wieder auch nicht sein. Oder doch? Werfen Sie in diesen Tagen einmal einen Blick über Ihre Vorstellungsgrenze hinaus in Richtung Hamburg. Dort erscheint – zumindest gefühlt – an jedem Tag ein neuer Trainer. Jetzt könnten Sie natürlich die Frage stellen, was hat ein Zeitungsmann mit dem HSV gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nichts. Aber – und nun kommt’s: Es gibt tatsächlich Redakteure, die mal verdeckt, mal völlig offen, sich selbst in diesen schweren Tagen noch HSV-Fans nennen. Das Sprichwort „Neue Besen kehren gut“ erscheint angesichts der überfüllten Besenkammer am Hamburger Volksparkstadion eher eine Farce zu sein. Da fällt einem nur noch ein: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Aber, und schon sind wir wieder bei dem oben erwähnten Zitat eines verdienten Journalisten. Selbst mit dem Rücken zur Wand muss man ein bisschen frech sein und auf einen HSV-Sieg am Sonntag im Weser-Stadion hoffen..

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