Lohbergjagd des Reitvereins Graf von Schmettow

Ideale Bedingungen

Die Niedersachsenmeute führte das Feld durch die Wiesen rund um den Lohberg.

Hohenaverbergen - „Kurzum gesagt: Es war ein wunderschöner Tag“, so das Fazit der Jagdherrin Dorothea von Behr über die traditionelle Lohbergjagd. Stelldichein war, wegen der Sperrung der Neddener Dorfstraße, auf dem Turnierparkplatz am Lohberg. „Durch liebevolle Ausschilderung war der Bereich gut zu finden und kam als schöner Anfahrts- und Begrüßungsplatz positiv an“, so die Jagdherrin weiter.

Nach der Begrüßung der Jagdreiter sowie der Vorstandsmitglieder des Reitvereins Graf von Schmettow, darunter Ralf Pendias, Vize Hans-H. Brüns und Kassenwartin Bettina Unger, hieß von Behr besonders Schirmherrin Gräfin von Schmettow willkommen, die die gesamte Jagd begleitete. Auch den Zuschauern galt ein herzlicher Gruß, ebenso Hundeführer Egbert von Schultzendorff und seiner Equipage sowie dem begleitenden Arzt, den Sanitätern und die Parforcehornbläser „Bien Aller“ unter der Leitung von Gerd Offer.

Kurz nachdem die Schleppenleger ihre Arbeit getan hatten, startete die Jagd. Die 25 Hunde der Meute nahmen die Anisspur auf und in drei Feldern folgten die insgesamt 40 Jagdreiter. Einige von ihnen hatten eine weiter Anreise in Kauf genommen, um bei der Veranstaltung dabei sein zu können.

Das erste springende Feld führte die Jagdherrin mit ihrer Stellvertreterin Katrin Badenhop an, an der Spitze des zweiten Feldes ritten Eva und Juliane von Behr und das nicht springende Zuschauerfeld führte Hans-Dieter Rohrig an. Die zwölf Kilometer lange Jagdstrecke mit 26 teilweise neuen Sprüngen wurde von allen heil bewältigt. Zum Halali traf man sich auf dem Turnierplatz.

Klaus und Angelika Maronde hatten in der Pause die Jagdreiter und Zuschauer mit Getränken und Brezeln versorgt. Den Teilnehmern wurde abschließend der traditionelle Bruch überreicht und die Hunde balgten sich um das Curree. Zum gemütlichen Abschluss traf sich die Jagdgesellschaft im Hotel „Gasthaus Zur Linde“, wo Karl Wallis in der Jagdkritik die Organisation lobte. 

„Es war ein traumhaft schönes Wetter, fast etwas zu warm und mit viel Staub in den Gesichtern der Reiter“, fasste Dorothea von Behr ihre Eindrücke zusammen. Auch die Zuschauer, von Treckern mit Anhängern zu verschiedenen Punkten des Feldes gezogen, bekamen einen prächtigen Überblick auf das Geschehen.

Reitjagd "Rund um den Lohberg"

Ein Dank der Organisatoren galt allen Helfern, den Treckerfahrern sowie den Grundeigentümern und Jägern. Abschließend hob die Jagdherrin die große Anzahl der Jugendlichen hervor. Das kleinere zweite Feld konnte so mit dem Jugendfeld zusammengelegt werden: „Das ist die Zukunft der Jagdreiterei, ein besonderer Stolz der Niedersachsenmeute“, so von Behr.

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