Traditioneller Neujahrsempfang von Gemeinde Dörverden und VDS

„Neue Fahrt aufgenommen“

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Am Empfang von Gemeinde und VDS auf dem Kulturgut Ehmken Hoff nahmen mehr als 100 geladene Gäste teil.

Dörverden - Zu den ersten offiziellen Amtshandlungen von Bürgermeister Alexander von Seggern und Ulf Dieckhoff, Vorsitzender der Vereinigung der Selbständigen Dörverden (VDS), gehörte häufiges Händeschütteln. Am traditionellen Neujahrsempfang von Gemeinde und VDS auf dem Kulturgut Ehmken Hoff nahmen weit über 100 geladene Gäste teil.

Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, aber auch viele Bürger blickten in der von den Geschwistern Lea (Violine) und Harry Schulz (Klavier) auf hohem musikalischen Niveau umrahmten Veranstaltung zurück und in die Zukunft.

„Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen.“ Dieses afrikanische Sprichwort stellte der Bürgermeister an den Anfang seiner Rede. „Ich hoffe, Sie sind alle gut ins neue Jahr gestartet“, so von Seggern. Er erinnerte an das tragische Ereignis in der Silvesternacht in Dörverden. Ein Mensch war als Folge einer Schlägerei zu Tode gekommen. Diese Tat sei nicht das Gesicht der Gemeinde Dörverden, sondern ein grauenvolles Ereignis. Von Seggern sprach von unsäglicher Gewalt. Er hoffe auf eine restlose Aufklärung und dass der oder die Täter zur Verantwortung gezogen würden.

Im weiteren Redeverlauf machte der Bürgermeister deutlich, dass das Jahr 2015, auch wenn es für die Gemeinde kein Leichtes gewesen sei, sie doch einen Schritt nach vorne gebracht habe. Beispielhaft nannte er die Fertigstellung des Industriegleises Barme, die Weichenstellung für die Fortentwicklung des Gewerbe- und Industrieparks Barme, die Inbetriebnahme zweier Solarparks in Stedebergen und Dörverden sowie den Bau von Lärmschutzwänden entlang der Bahnstrecke Hannover-Bremen. Von Seggern: „Wir haben neue Fahrt aufgenommen.“

Den Neujahrsempfang nahm der Bürgermeister aber auch zum Anlass, vielen Menschen in der Gemeinde Dank zu sagen. So den Vereinsvorständen, Organisationsvertretern oder Gemeindemitarbeitern. Seine besondere Anerkennung zollte er auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich für die in der Gemeinde lebenden Flüchtlinge engagieren, sowie der Hülsener Dorfjugend für die Beteiligung an der 72-Stunden-Aktion der Landjugend. Abschließend appellierte der Bürgermeister mit dem eingangs erwähnten afrikanischen Sprichwort nochmals an das Wir-Gefühl

Ulf Dieckhoff stellte die Flüchtlingssituation in den Fokus seiner Rede. Er wählte dafür einen weiten geschichtlichen Bogen. Er verwies auf die vielen Menschen, die auch in vergangenen Zeiten vor schlimmen Erlebnissen aus ihren Heimatländern geflohen seien, um an anderen Orten – auch in der Gemeinde Dörverden – Schutz und eine neue Heimat zu finden.

Neujahrsempfang Dörverden

„Viele der heutigen Flüchtlinge werden dauerhaft bleiben“, machte Dieckhoff deutlich, dass ihre Integration eine wichtige Aufgabe und eine große Herausforderung sei und dass die Zuwanderung auch mit Chancen verbunden sei. Der Vorsitzende der VDS: „Ein Land, das das Fremde nicht beschützt, geht bald unter!“

nie

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