VW Up! und 5999 weitere Preise 

Zehnte Achimer Stadttombola vor dem Start

Organisatoren der Rotary-Stadttombola, von links: Jan Poppen, Achimer Tafel; Thomas Döring, Bernd Franz und Jürgen Hille vom neuen Stadttombola-Vereinsvorstand sowie Erich Brockmann (rechts), der von Beginn an zusammen mit Stadttombola-„Gründungsvater“ Axel Burmeister (Zweiter von rechts) dabei war. Burmeister hat sich altersbedingt aus der aktiven Vereinsarbeit zurückgezogen. - Foto: Laue

Achim - 6000 Preise im Gesamtwert von über 50 000 Euro locken bei der zehnten Ausgabe der Rotary-Stadttombola Achim. Nur einen Euro kostet nach wie vor jedes der 40 000 Lose. Alle verkauften Lose kommen noch einmal in einen Topf, wenn es auf einer öffentlichen Ziehung um den Hauptgewinn geht: einen nagelneuen VW Up!.

Bis dahin sollten also Lose – ob Nieten oder Treffer – unbedingt aufbewahrt werden.

Eröffnet wird die Stadttombola 2016 am kommenden Sonnabend, 19. November, um 10 Uhr in der „Marktpassage“. Zu bekommen sind Lose dann bis zum 30. Dezember an über 20 Verkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet.

Die Gewinnausgabe im Haus der Music School Till Simon an der Obernstraße 20 ist montags bis sonnabends von 9 bis 18 Uhr – donnerstags nur bis 13 Uhr – geöffnet.

Laptops und Tablets, Flachbildfernseher, Digitalkameras, Musical-Reise nach Hamburg, Elektrogeräte, Schokolade von Hachez, Theaterkarten für die Daverdener Freilichtbühne sowie viele Einkaufsgutscheine und weitere Sachpreise winken. Besonders beliebt seien Kohl-und-Pinkel-Essen-Gutscheine, ergänzte jetzt im Pressegespräch Axel Burmeister, der im Jahr 2007 die Achimer Rotary-Stadttombola maßgeblich mit ins Leben gerufen hatte.

Verlockende Preise sind aber nur die eine Seite. Die andere ist der wohltätige Zweck. Etwa 300 000 Euro wurden in neun Jahren aus Tombola-Einnahmen für verschiedene Projekte und Initiativen bereitgestellt.

50 000 Euro erhielt die Achimer Tafel. Die gleiche Summe wurde in Berufsfindungs- und Berufsvorbereitungs-Aktionen der zehnten Klassen der Liesel-Anspacher-Schule investiert. 6000 Euro gab es für ein Zweitklässler-Leseförderprojekt an Achimer Grundschulen. Unterstützung erhielten auch die Erich-Kästner-Schule, die Stiftung Waldheim, und jetzt darf sich erstmals die neue Achimer Kinderfeuerwehr über Geld aus Tombola-Erlösen freuen.

Anders als bei den meisten vergleichbaren Veranstaltungen ist die Achimer Stadttombola rein ehrenamtlich organisiert, hob Burmeister hervor. Rund 50 Helfer unterstützen die Arbeit. So sind Schüler der Anspacher-Schule im Losverkauf aktiv und Tafel-Mitarbeiter bei der Gewinnausgabe.

Auch wäre alles nicht möglich ohne die jetzt über 50 Sponsoren – vor allem mittelständische Unternehmen und Einzelhandels-Geschäfte, machen die Veranstalter vom neuen Rotary-Stadttombola-Verein mt Jürgen Hille an der Spitze deutlich.

Sponsorensuche und insgesamt die Vorbereitung des alljährlichen vorweihnachtlichen Ereignisses erstrecken sich fast über das gesamte Jahr . Wieviel Arbeit dahinter steckt, habe ihn doch überrascht, gab Thoma Döring vom Vorstand zu. „Nach der Tombola ist vor der Tombola“ – diese Devise gilt weiterhin.

Axel Burmeister wies noch darauf hin, dass laut Lotteriegesetz mindestens 33 Prozent der Erlöse aus Losverkäufen als Preise ausgeschüttet werden müssen.

In Achim stünden hierfür wegen der geringen Kosten – Stichwort Ehrenamtlichkeit – sogar 43 Prozent zur Verfügung. - la

Mehr zum Thema:

Kreuzfahrt über Weihnachten und Silvester

Kreuzfahrt über Weihnachten und Silvester

Wie werde ich Musikfachhändler?

Wie werde ich Musikfachhändler?

Lohnt ein Neujahrstrip nach Dubai?

Lohnt ein Neujahrstrip nach Dubai?

Van der Bellen gewinnt Präsidentschaftswahl in Österreich

Van der Bellen gewinnt Präsidentschaftswahl in Österreich

Meistgelesene Artikel

Zwei Panzerfäuste in Achim gefunden

Zwei Panzerfäuste in Achim gefunden

Erneut Vollsperrung an der L 158

Erneut Vollsperrung an der L 158

Feuerwehr kann Mercedes nicht mehr retten

Feuerwehr kann Mercedes nicht mehr retten

Freiheitsstrafe für irren Kaufrausch

Freiheitsstrafe für irren Kaufrausch

Kommentare