Cornelia Schneider-Pungs kehrt zurück

Vielsprachige Lehrerin tritt an

Cornelia Schneider-Pungs: Integration und Sprachförderung. - Foto: Hägermann

Achim - Cornelia Schneider-Pungs, die im September als Sozialdemokratin für den Stadtrat kandidiert, wurde 1981 in Achim geboren. Nur ein Jahr später zogen ihre Eltern mit ihr in die Nähe von Hannover. Dort wuchs Cornelia Schneider-Pungs auf, absolvierte ihre Schulzeit und studierte an der Universität der Landeshauptstadt Romanistik und und Anglistik. Von von 2004 bis 2006 schloss sich ein Fremdsprachenstudium im norditalienischen Bologna an. Das Studium der Romanistik und Anglistik beendete Schneider-Pungs an der Universität Göttingen mit der Note 1,55.

Die junge Stadtratskandidatin spricht vier aktuelle Sprachen (Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch), erwarb zudem das Große Latinum und arbeitet derzeit als Koordinatorin und Projektleiterin im Geschäftsbereich Mobiles Lernen, „Digital Deutsch Lernen“ und „ibus“. Ihr Arbeitgeber ist das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung in Hildesheim.

Nach Achim kehrte die Lehrerin, die immer Kontakt zu ihrer Geburtsstadt hielt und 2010 in die SPD eintrat, erst vor kurzem: „Eingetreten in die SPD bin ich als stille Unterstützerin. Jetzt möchte ich in Achim aktiv mitgestalten“, sagt Cornelia Schneider-Pungs, die speziell von ihrer Mutter, einer Anti-Atomkraft-Aktivistin, politisiert worden war und früh lernte, eigene Standpunkte in kontroversen Diskussionen zu vertreten: „Das“, meint die Pädagogin, „hat mich geprägt.“

So wie die Studienzeit in Italien, nach wie vor ihr beliebtestes Urlaubsziel, und der damit verbundene Blick auf andere Lebensweisen und -entwürfe. Die auch emotionale Verbundenheit mit der Stadt Achim sei darüber niemals verloren gegangen.

In ihrer politischen Arbeit will Cornelia Schneider-Pungs sich einsetzen für „die tolle Wohnstadt Achim“, für Teilhabe, Integration und Sprachförderung sowie für kulturelle Einrichtungen und natürlich schulische Themen: „Ich finde es gut, dass es in Achim bald eine Integrierte Gesamtschule geben wird.“

Ihr Entschluss, vom Modus der stillen Parteiunterstützerin in den der aktiven Mitgestalterin zu wechseln, sei nicht zuletzt befördert worden durch etliche Gespräche, die sie mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins geführt habe: „Das war sehr interessant“, sagt Schneider-Pungs, die sogleich damit betraut wurde, den Internetauftritt der örtlichen Genossinnen und Genossen im Rahmen parteilicher Vorgaben zeitgemässer zu gestalten. Ihre Freizeit verbringt die Kandidatin gerne laufend, auf dem Rennrad, beim Lesen, in Konzert- und Theatersälen, in Kinos oder in Ausstellungsräumen. - häg

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