Besucher können sich über Programm informieren

CDU eröffnet Wahl-Café in der Fußgängerzone 

Etliche Christdemokraten hatten sich zur Eröffnung des Wahlcafés eingefunden: (von links) Karl-Heinz Lichter, Hans-Michael Paulat, Gabriele Krokowski, Annameta Rippich, Rüdiger Dürr, Philip Nürnberg, Volker Wrede, Bernd Anders, Marco Vagt und Tanja Kilianski. - Foto: Schmidt

Achim - In den Räumen des ehemaligen Schuhhauses Sieck in der Achimer Innenstadt eröffnete der Achimer CDU-Vorsitzende Rüdiger Dürr am Sonnabend ein „Wahl-Café“. Noch bis zum 10. September, also einen Tag vor der Kommunalwahl, können sich dort Besucher bei Kaffee, Tee und Kuchen über das Programm der örtlichen Christdemokraten informieren und mit ihnen ins Gespräch kommen. Montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr sowie sonnabends während des Wochenmarktes sind Wahlkämpfer in dem Café anzutreffen.

Dürr zeigte sich zur Eröffnung kämpferisch und forderte einen Politikwechsel gemäß dem Motto: „Raus aus den Puschen, ran an die Arbeit!“ Als wichtigste Punkte nannte er den Ausbau von Kindertagesstätten, Sicherung des Krankenhaus-Standortes Achim, die Vergrämung von Krähen aus Wohngebieten, die Einrichtung eines Kulturreferates innerhalb der Stadtverwaltung und nicht zuletzt die Innenstadt-Belebung mit Entwicklung des Lieken-Geländes.

Punkt eins des Wahlprogramms bildet eine „Stadtentwicklung von außen nach innen“: Auf dem Lieken-Gelände soll nach den Vorstellungen der CDU ein attraktives Waren-, Freizeit-, Wohn- und Kulturangebot geschaffen werden. Ein riesiger Verbrauchermarkt oder Outlet-Stores seien vom Tisch, hieß es. Ferner soll ein freies Wlan-Netz die Achimer Innenstadt für Besucher anziehender machen.

Großes Augenmerk legen die Christdemokraten auf die wirtschaftliche Entwicklung: Ein „Gründerzentrum“ soll junge Unternehmer unterstützen, und weitere Betriebe sollen mit Hilfe der geplanten Autobahn-Anschlussstelle Achim-West angelockt werden. Zudem will die CDU, dass Firmen, Schulen, Rat und Verwaltung zur Schaffung neuer Ausbildungs- und Arbeitsplätze besser zusammenarbeiteten.

Darüber hinaus verspricht die CDU, Verkehrsprobleme im Stadtgebiet zu lösen. Von nicht näher benannten „Maßnahmen“ ist die Rede. Angesprochen werden die Ueser Kreuzung, die Bahnhofstraße in Baden und die Landesstraße in Bierden und Uphusen. Überdies sollten alle Ortsteile ans Bürgerbus-Netz angebunden werden.

Die Vereine und die Arbeitsgemeinschaft Achimer Sportvereine sollten nach dem Dafürhalten der CDU stärker unterstützt werden. Auch sollte die Stadt mindestens über einen allwettertauglichen Sportplatz verfügen. Die Feuerwehren müssten gut ausgerüstet sein sowie neue Gerätehäuser in Baden und Uphusen entstehen.

Auf dem Finanzsektor seien einjährige Haushaltspläne übersichtlicher als die derzeitigen Doppelhaushalte der Stadt. Die kommunalen Steuern und Abgaben will die CDU unangetastet lassen.

Flüchtlinge verdienten einen „menschenwürdigen Umgang unter Beachtung rechtsstaatlicher Regeln“. Für erfolgreiche Integration fordert die CDU unter anderem eine verbindliche Sprachförderung.

Das Programm liegt im Café aus. Auch werden es Kandidaten an Info-Ständen beim Markt präsentieren. 

sch

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