Bierdener Grundschul-Hortkindern Hochbeet spendiert

Neue Pflanzenwelten möglich

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Jetzt zur Winterszeit sind die Kürbisse im neuen Hochbeet natürlich künstlich. Im Frühjahr aber wird echt angepflanzt. Meike Kohlschmidt (Mitte, hinten) übergab offiziell als Botschafterin der Town & Country-Stiftung das Beet-Geschenk für den Hort bei der Grundschule Bierden. Hinter den Kindern freuen sich, von links: Erzieherin Andrea Meyer, Gruppenleiter Christoph Müller, Praktikant Bernard Thies, Hortleiterin Daniela Weiß und Gruppenleiter Daniel Kastner.

Bierden - Bei eisigen Temperaturen freuten sich die Kinder draußen beim Hort der Lebenshilfe in Bierden schon auf sprießende Pflanzenwelten ab dem Frühjahr. Dann wird sich das neue Hochbeet bewähren, das Meike Kohlschmidt als Botschafterin der Town & Country-Stiftung offiziell als Spende übergab.

„Unsere Kochgruppe wird also künftig selbst angebaute Kräuter und Gemüse verwenden“, freute sich Daniela Weiß von der Hortleitung.

Die Bierdener Einrichtung mit zur Zeit 30 Kindern war bei der bundesweiten Spendenaktion der Umweltinintiative „Zukunft Stadt & Natur – Pflanzenwelten“ mit berücksichtigt worden. Die Town & Country-Stiftung ist Projekt-Trägerin der Umweltinitiative, die wiederum vom „netzwerk natur“ im Jahr 2012 gestartet wurde.

Über 70 Hochbeete wurden seit dem Frühjahr 2016 deutschlandweit an Grundschulen gespendet. Anlass ist die von der UN ausgerufene „Dekade Biologische Vielfalt“, die noch bis 2020 läuft. Meike Kohlschmidt vertritt zudem die Contura Bau GmbH aus Bruchhausen-Vilsen als regionalen Lizenzpartner der Town & Country-Stiftung. Diese möchte bundesweit durch die aktuelle Aktion Schülern konkrete Erfahrungen mit Nutzpflanzen und Blumen im Rahmen des Unterrichts ermöglichen.

Hochbeete seien beliebt, denn die Kinder könnten hier im Stehen arbeiten, hätten mit den heranwachsenden Pflanzen einen sichtbaren Erfolg vor Augen und würden so allgemein an Natur- und Umweltthemen herangeführt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung.

Unter Anleitung der Hortbetreuer würden sich die Jungen und Mädchen liebevoll um das Hochbeet kümmern, versicherte Daniela Weiß. Es habe zudem eine lange Lebensdauer. Daher hätten in kommenden Jahren viele weitere Klassen die Möglichkeit, mit dem Beet zu arbeiten.

Gefertigt wurde das Teil mit den Maßen 1,90 mal 1,20 mal 0,52 Metern aus langlebigem Lärchenholz in einer Behinderten-Werkstatt bei Dresden. Neben der Befüllung mit Erde gehören ein Schneckenschutz, ein Nagergitter, eine Schutzfolie zur längeren Haltbarkeit des Beetes, einBuch zum Thema und Gartengeräte für kleinere Hände mit zum Spendenpaket.

Der Achimer Bürgermeister Rainer Ditzfeld hatte schriftlich der Umwelt-Initiative „Zukunft Stadt & Natur“ seinen Dank für die Spende ausgesprochen. Die Arbeit mit der Natur sei eine wichtige Erfahrung für Kinder und nun noch viel intensiver möglich.

la

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