Lions Club Verden Kristina Regina verzeichnet Besucheransturm

Laterneleuchten an der Mühle

Mit bunten und vielfach kreativ gestalteten Lampions trafen die Kinder bei der Achimer Mühle ein. - Foto: Hemmen

Achim - Bei ihrem sternförmiger Laternenmarsch zur Achimer Mühle wurde der Lions Club Verden Kristina Regina vom Besucheransturm überrascht.

Am vergangenen Samstag, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, starteten von der Holzhandlung Heinrich Olsson an der Unterstraße und von der Grundschule in Uesen viele Kinder mit ihren Eltern zum Laternenmarsch zur Achimer Mühle. Hierzu eingeladen hatte der Lions Club Verden Kristina Regina.

Mit ihren bunten und vielfach kreativ gestalteten Lampions zogen die Kinder durch die Straßen Richtung Mühle. Dabei sangen sie die bekannten Lieder – „Sonne, Mond und Sterne“ durfte dabei natürlich nicht fehlen. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz und es wurde viel gelacht.

Begleitet wurden die Gruppen von der Ortsfeuerwehr Uesen und dem Achimer THW. Fünf Feuerwehrleute und acht Mitglieder des Technischen Hilfswerks sicherten den Weg und fuhren mit ihren Fahrzeugen vorweg. Pünktlich um 18 Uhr trafen beide Gruppen bei der Achimer Mühle ein.

Erwartet wurden sie von Imke Huntemann, Frauke Wöbse, Kerstin Vöge, Katrin Trozki, Brigitte Boeth, Rosi Freese und Sabine Patzer-Janßen vom Lions Club Kristina Regina. Mit Kinderpunsch, Glühwein, Bockwurst und Erfrischungsgetränken versorgten sie die Gäste.

In der Mühle boten Gerd und Rainer Wöbse plattdeutsches Liedgut. Mit Gitarre und Mundharmonika begleitet, brachten sie mit unter anderem „Drees de Wunnerdraken“, „De Moel“ und „Dat du min Leevsten büst“ das passende Ambiente im alten Mühlengemäuer.

Nach einer Schätzung der Feuerwehr und des THW waren zirka 150 Menschen zusammengekommen. „Mit so einem Ansturm hatten wir nicht gerechnet, das bestärkt uns, den Laternenmarsch im nächsten Jahr zu wiederholen“, sagte Katrin Trozki von den Verdener Lions. „Da der Erlös dieser Veranstaltung an die Achimer Mühle geht, könnte es eine dauerhafte Mühlenunterstützung werden“, so Trotzki weiter.

Leider war die Stromversorgung in der Mühle nicht so ganz für eine derartige Veranstaltung ausgelegt und brach zusammen. Nach dem Motto „Glück im Unglück“ war die Feuerwehr auch hier helfend zur Stelle: Ein Notstromaggregat der Uesener Ortswehr sorgte für Abhilfe. - hem

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