Herbstkonzert der Bürgerstiftung Achim

Kaffeehaus-Musik beschert viele Gäste und gute Laune

Die Musiker Johannes Grundhoff (Klavier), Gero John (Violoncello), Anselm Hauke (Kontrabass), Constantin Dorsch (Violine), und Klaus Fischer (Flöten, Saxophon, Klarinetten) boten einen musikalischen Abend der Extraklasse. - Fotos: Hemmen

Achim - Zahlreiche Konzertbesucher genossen am Sonnabend im Gasthaus „Zur Linde“ (Meyer-Bierden) Kaffeehaus-Musik für jedermann. Die Musiker des Bremer Kaffeehaus-Orchesters gastierten im Rahmen des alljährlichen Herbstkonzerts der Bürgerstiftung Achim.

Im vollbesetzten Saal im Gasthaus zur Linde traf das Bremer Kaffeehaus-Orchester genau den Geschmack des Publikums.

„Das diesjährige Konzert ist zu Gunsten des Projektes ‘Lesementoren der Hauptschule Achim’ wo wir eine Förderung zugesagt haben. Auch die weitere Verschönerung des Rathausparks wollen wir damit unterstützen“, erklärte der Vorsitzende der Bürgerstiftung Dieter Scheid. „Für das Bremer Kaffeehaus-Orchester haben wir uns entschieden, weil es unseren Ansprüchen entspricht, die lauteren Töne gibt es dann wieder im Rathauspark.“

Die klassisch ausgebildeten Musiker Constantin Dorsch (Violine), Johannes Grundhoff (Klavier), Anselm Hauke (Kontrabass), Gero John (Violoncello) und Klaus Fischer (Flöten, Saxophon, Klarinetten) bilden das, seit 1990 in unveränderte Besetzung, Bremer Kaffeehaus-Orchester.

Für das Konzert der Bürgerstiftung haben die Musiker eigens ein Programm unter dem Namen „Verdi, Jazz und Honey Pie“ zusammengestellt.

Mit „Honey Pie“ von den Songschreiber-Giganten der Beatles, John Lennon und Paul McCartney, eröffnen sie das Konzert, gefolgt von mehreren bekannten Stücken kommen sie dann zu Ravels „Bolero“ und haben bis dahin deutlich gemacht, dass Klassik keinesfalls humorlos oder langweilig sein muss.

Bis zur Pause brechen sie noch die Herzen der stolzesten Frauen, lassen das Publikum aus La Traviata „Brindisi“ mitsingen um dann mit biblischer Unterstützung zum „Fool on the Hill“ zu kommen. Die Pause wird mittels Navigationsgerät an der Abfahrt „Tuxedo Junction“ erreicht.

Nach der Pause geht es unverdrossen humorvoll mit moderneren Klängen weiter, aber nicht ohne Verdis Freiheitschor aus „Nabucco“. Mit dem Klassiker „Rock around the Clock“ beenden die Musiker einen musikalischen Abend der Extraklasse.

Klaus Fischer, der mit einer humorvollen, auch mal tiefsinnigen Moderation durch das Programm führte, meinte: „Wir haben aus der elitären Salonmusik Kaffeehaus für jedermann gemacht.“ Hinsichtlich der Auswahl der Stücke fügte er noch hinzu: „Wir können abgefahrene Musik spielen und tun das auch.“

Im vollbesetzten Saal im Gasthaus zur Linde zeigten zufriedene, bestens gelaunte Gäste, dass Klaus Fischer und sein Ensemble genau ihren Geschmack getroffen hatte. - hem

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