Dritt- und Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule führen Stück im Kasch auf

„Heute sind wir Helden“

Die beiden Theaterpädagogen Benjamin Harlan und Sabina Mak vom Theater Spunk haben in dieser Woche mit 15 Schülerinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule ein Theaterstück mit viel Musik und Gesang eingeübt. Morgen wird es aufgeführt. - Fotos: Hägermann

Achim - Für Jana sind ihre Eltern wahre Helden. „Sie sind immer für mich da und trösten mich, wenn es mir mal nicht so gut geht.“ Jana hat noch einen Bruder. Den findet sie richtig gut. Und Jana hat eine Katze: „Die ist meine Schwester“, sagt Jana und lacht. Mit ihr lacht Taha. Er ist acht. Taha findet seinen Cousin klasse: „Der ist schlau.“ Reicht das zum Helden? „Nee, eigentlich nicht, aber schlau sein müssen Helden schon“, meint der Achtjährige.

In den vergangenen Tagen hat Taha bei der Probenarbeit gelernt, dass es wirkliche Helden gibt und solche, die alles nur spielen. Und er hat sich überraschen lassen. Zum Beispiel von plötzlichen Tanzeinlagen, die Taha so gar nicht auf dem Plan hatte. Die Ideen dazu und noch viele andere hatten die beiden Theaterpädagogen Benjamin Harlan und Sabina Mak vom Theater Spunk.

Jana und Taha sind Drittklässler an der Astrid-Lindgren-Schule und zwei von insgesamt 15 Teilnehmern eines Theaterprojekts, das in dieser Woche in Zusammenarbeit des Kulturhauses Alter Schützenhof (Kasch), des Bürgerzentrums, der Astrid-Lindgren-Schule und des Theaters Spunk durchgeführt wird und mit „Heute sind wir Helden – Alltagshelden, echte Helden, Superhelden, Antihelden“ überschrieben ist. Nach der Probenarbeit folgt am Sonntag um 11 Uhr die Premiere im Blauen Saal des Kasch. Der wird sicher gut gefüllt sein. Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde sind ganz gespannt.

Lampenfieber? „Wir haben schon an unserer Schule Theater gespielt. Aufgeregt waren wir dabei nie“, sind sich Jana und Taha einig, die außerdem „mit Benjamin und Sabina viel Spaß haben“ und das Essen im Kasch lecker finden.

Das Theater Spunk in Ottersberg wurde 2008 gegründet. Es wird geleitet von Benjamin Harlan und Annekatrin Stauß. Ihre Stücke schreiben und entwickeln die Theaterleute selbst. Die Stücke richten sich vorrangig an Kinder und Jugendliche. Jährlich gibt es bis zu 60 Auftritte. Neben der Verbindung von Schauspiel und Figurenspiel ist Live-Musik und Gesang in allen Produktionen ein wichtiger Bestandteil. Im Repertoire von Spunk befinden sich ebenfalls zweisprachige, deutsch-englische, Theaterstücke. - häg

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