Mitreißendes, vielseitiges Konzert zum 15. Geburtstag von Sunny Side up

Von Goethe bis Abba

Zu ihrem 15. Geburtstag verwöhnten sie ihr Publikum. - Fotos: Hemmen

Achim - „Rhythm of Life“ hatte der Achimer Popchor Sunny Side Up unter der Leitung von Peter Henninger sein Konzert zum 15. „Geburtstag“ im Kulturhaus Alter Schützenhof. genannt. Genau das und nichts anderes wollen sie zum Ausdruck bringen, die pure Freude am Singen.

Ein Programm von Klassik, über Musical bis modernem Pop, wobei auch Heavy Metall diesmal nicht fehlte, hatte der 30-köpfige Chor ausgewählt um die gesamte Breite seines Könnens zu zeigen. Die Arrangements für fast alle Titel wurden vom Chorleiter Peter Henninger geschrieben.

Durch den Konzertabend führte das Moderatorenteam Tomke Kaufmann und Rüdiger Schuback mit heiteren Sprüchen und Wissenswertem zu den einzelnen Musikstücken.

Mit „Sunny Side Up“, ein US-amerikanisches Filmmusical von David Butler aus dem Jahr 1929, und „Rhythm of Life“ aus dem Musical Sweet Charity basierend auf Federico Fellinis Film „Die Nächte der Cabiria“ von 1957 eröffnete der Chor sein Konzert im bis auf den letzten Platz besetzten Blauen Saal im Kulturhaus Alter Schützenhof.

Das Moderatorenteam Tomke Kaufmann und Rüdiger Schuback im Vordergrund.

Musikalisch zwei Kulturen verknüpfte der Chor im Anschluss mit „Head over Heels“, einem Abba-Titel von 1981, und Goethes Gedicht „An den Mond“ aus 1778. Flott und lustig wurde mit Singer-Songwriter James Taylors „That lonesome road“ und Reinhard Meys „In Lucianos Restaurant“ weiter gemacht. Um dann mit Neil Diamonds „Sweet Caroline“ und Gioachino Rossinis „Ouvertüre von Wilhelm Tell“ zum Instrumental-Ensemble Sigrun Busch (Flügel) und Sabine Kaufmann (Querflöte) überzuleiten. Mit den drei Sätzen der „Sonata for Flute and piano“ von Francis Poulenc entließ das Instrumental-Ensemble ein begeistertes Publikum in die Pause.

Nach der Pause trat das Instrumental-Ensemble nochmals auf, diesmal in der Besetzung Sigrun Busch (Flügel) und Sandra Nobel (Gesang).

Mit den Liedern „Over the Rainbow“ aus dem Musicalfilm „Der Zauberer von Oz“, Leonhard Cohens „Halleluja“ und „I feel pretty“ aus dem Musical West Side Story überzeugte Sandra Nobel nicht nur stimmlich, sondern auch durch Gestik und Mimik.

Der Chor Sunny side up setzte mit „Day Tripper und „Eleonore Rigby“ zwei Titeln der Beatles und „Komm bald“ von Maybebob das Konzert fort.

Danach war es der Chorleiter Peter Henniger, der das bis dahin geheim gehaltene „Mein Lied für den Chor“ für seinen Chor sang und sich für 15 Jahre Freundschaft und Freude an der Musik bei den Chormitgliedern bedankte. Der Chor dankte dem Chorleiter mit einer CD mit allen alten Liedern.

Für den letzten Part des Konzertes hatte der Chor Gershwins „Somebody loves me“, „Girls, Girls, Girls“ von Georg Kajanus (Sailor) und von der Heavy Metall Band Rammstein „Engel“ ausgesucht, um dann mit „Das wär’s gewesen“ von den Wise Guys das Konzert zu beenden.

Mit langem Applaus forderte das Publikum eine Zugabe. Diesem Wunsch wurde mit „Blue Tango“ in der Version von Amanda Lear gerne nachgekommen.

hem

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