Hallenbad bereitet wieder Sorgen

Das Dach ist nicht ganz dicht

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Die Ausschussmitglieder gucken sich das Dach von oben an.

Visselhövede - Von Jens Wieters. Regen bringt Segen, sagt ein altes Sprichwort. Aber das gilt nicht für das Visselhöveder Hallenbad, denn dort sorgen Wassermassen vom Himmel regelmäßig für Stirnrunzeln bei den Verantwortlichen im Rathaus. Grund: Das Flachdach ist nicht ganz dicht.

Dass dringend etwas getan werden muss, davon überzeugte sich jetzt der Bauausschuss vor Ort. Nur über das Wie werden sich die Experten nochmal ausführlich beraten müssen. Probleme machen vor allem die Abdichtungen der rund zwei Dutzend Oberlichter, die in das Flachdach eingelassen sind, das das Foyer, die öffentlichen Toiletten sowie den Sauna- und Gastronomiebereich überspannt.

„Im Restaurant lösten sich bereits Teile der Deckenverkleidung durch das Wasser und auch in den Toiletten schaut man besser nicht nach oben“, so die städtische Gebäudemanagerin Karin Stegmann während des Rundgangs. Während das eigentliche Hallenbad vor Jahren mit einem Pultdach saniert wurde, gibt es das nasse Element dort nur, wo es auch hingehört – in die Badebecken. Damals hatte man den Oberlichtbereich ausgeklammert und jetzt „haben wir das Dilemma“, beschrieb Ausschussvorsitzender Dieter Carstens (CDU) die Situation. Eine Erneuerung der Oberlichter kommt offenbar nicht infrage – zu teuer.

Die Lösung könnte eine neuartige Folie sein, die über die Dachpappe gelegt wird und auch mit den Oberlichtschächten eine feste und vor allem wasserdichte Verbindung eingeht. „Über den Umfang der Sanierung werden wir bald diskutieren müssen“, so Carstens.

Einig war sich der Ausschuss allerdings, was die Maßnahmen auf dem Sportplatz der Oberschule angeht. Dort ist der alte Kunststoffbelag auf der Laufbahn und auf dem rund 2.800 Quadratmeter großen Spielfeld marode. Es haben sich rund 200 Meter Risse gebildet, der Belag ist von Algen durchsetzt und auf der 100-Meter-Laufbahn bringen hochdrückende Baumwurzeln die Schüler beim Sprint ins Stolpern.

Jetzt macht der Ausschuss 35.000 Euro locker. Damit sollen die Risse auf dem Spielfeld geflickt und die Fläche durch eine Fachfirma von Algen befreit werden. Die Laufbahn wird wohl von fünf auf drei Bahnen reduziert, je nach dem wie sich die Kostenermittlung der Visselhöveder Stadtverwaltung letztlich darstellt. 150 Quadratmeter der Bahn sollen aber komplett erneuert werden und die Baumwurzeln werden mit einer Spezialsäge durchtrennt.

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